Ab in die Berge….

Jetzt reicht es aber!

Nun haben wir genug von menschenleeren, sauberen Stränden. Genug vom weißen oder gelb-goldenen Quartzsand. Genug vom smaragd-grünen Wasser, wo man auch nach 100 m Entfernung vom Ufer noch auf den Grund sehen kann. Genug von den Pelikanen, die zu 15 oder 20 wie an einer Perlenkette aufgereiht ca. 5 oder 10 m über dem Meer fliegen. Genug gesammelte Muscheln. Genug Delfine. Genug Meeresfrüchte und sonstige „Seafood“. Einfach genug Küste…

Deshalb fahren wir heute ins Landesinnere. Go West. Das muss jetzt einfach mal sein!

Dabei haben wir uns auf dem „North River Campground“, auf dem wir nun 5 Tage geblieben sind, sehr wohlgefühlt. Hier gab es alles, was das Camper-Herz begehrt: große Stellplätze mit Blick auf den in der Mitte des großen Camping-Geländes angelegten Sees, Ruhe, komplette Versorgung am Stellplatz einschließlich Kabelfernsehen, kostenloses W-Lan und Pool. Lediglich die Sonnenliegen am Pool fehlten… Und um das Camping-Gelände gab es Wälder und Felder, wo wir Rehe, Bären und große Landschildkröten beobachten konnten.

Mit unseren Stellplatz-Nachbarn, Tracy und Dale (der Drummer) aus Virginia, konnten wir stundenlange Gespräche im Pool führen und erkennen, dass amerikanische Eltern gleichartige Sorgen, Probleme und Freuden mit und über ihre Kinder und Enkelkinder haben, wie deutsche Eltern auch…

Am Abend war in Elisabeth City die Innenstadt gesperrt. Unzählige Restaurants, Kneipen und Brauereien der Region präsentierten ihre Produkte – ähnlich einem großen Buffet – zum Pauschalpreis von 15 US$ pro Person. Dafür konnte man an jedem Stand soviel und sooft essen, wie man wollte. Oder konnte. Und dazu spielte eine Country-Band (55+) fetzige Musik und die Straße verwandelte sich in einen großen Tanzsaal.

Nun geht es weiter. In Richtung „Blue ridge Parkway“.  Aber dazu später mehr….

Und bis dahin hören wir den Song von Blake Shelton: Boys round here…

Blake Shelton ist hier in USA der Country-Star. In Deutschland kennt ihn niemand. Das ist so wie mit Udo Lindenberg. Der ist in den USA unbekannt…

Wir sind nicht sicher, ob man das Video in Deutschland abspielen kann. Denn die Gema hat ja über all die Finger im Spiel.

Die 448 km von „Shawboro“ bis „High Point“ vergingen wie im Fluge. Fast 95 % Autobahn oder Autobahn ähnliche Straßen. Es ist Sonntag und wenig Verkehr. Lediglich um „Raleigh“ – das ist die Hauptstadt von North Carolina – war der Verkehr dichter. Dafür gibt es hier 8 bis 10-spurige Straßen. Der CG ist nur wenig belegt. Er kostet 30 US$ pro Nacht, incl. alles. W-Lan ist super-schnell. Wir wollen bis Dienstag bleiben, da wir morgen einen Abstecher zum „BBQ-Trail“ machen.

Barbecue, Grill, Bar-BQ, BBQ: Es gibt fast so viele Schreibweisen, wie es Zubereitungs-Arten in Kombination von Fleisch vom Grill und Soßen gibt. In North Carolina ist ein „BBQ“ eine echte Institution, wobei es eine große Rivalität zwischen den Verfechtern der östlichen – mit einer dünnflüssigen Essigsoße – und der westlichen Variante – mit einer süßeren, auf Tomaten basierende Soße – besteht. Uschi und ich werden es so machen: wir probieren beide Versionen und ergreifen dann Partei für die eine oder andere Variante 🙂

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