Alhambra – Granada

Die Alhambra ist eine bedeutende Stadtburg auf einem Hügel von Granada, die als eines der schönsten Beispiele des Maurischen Stils der Islamischen Kunst gilt. Sie ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas (und Nr. 1 in Spanien) und seit 1984 Weltkulturerbe. Die Grundfläche der Burganlage ist etwa 13 Hektar groß, das ist in etwa so groß wie 29 Fußballfelder. Die Alhambra ist weltweit der einzige noch im Ganzen erhaltene Palast im Maurischen Stil.

Die Besuchermassen sind unglaublich groß, und das, obwohl noch gar keine Hochsaison ist. Man sagt, im Sommer kommen bis zu 20.000 Besucher pro Tag. Da muss man sich um 6 Uhr morgens an der Kasse anstellen, um Tickets zu bekommen.

Etwa um 1250 hat man mit dem Bau begonnen und ca.100 Jahre später fertiggestellt. Es war der Wohnsitz maurischer Könige. Die Araber nannten die von turmreichen Mauern umschlossene Burg nach der Farbe des Baumaterials = rote Stadt. Wie alle maurischen Profanbauten sind auch die Palastanlagen äußerlich unscheinbar. Ihre künstlerische Bedeutung liegt vor allem in der überaus reichen Dekoration, ein Höhepunkt maurischer Kunst.

Als wir am Morgen zur Bushaltestelle am Campingplatz gegangen sind, kam uns ein kleiner Bach vom Weg gegenüber entgegen, denn es hatte seit gestern Abend ununterbrochen geregnet. Alles ist hier in der Höhe wie in Taucho. Uschi jedenfalls fühlt sich dran erinnert.

Wir haben einen Taxifahrer gesprochen, der uns sagte, dass er noch nie so einen Winter mitgemacht hat. So viel Regen hat es in Granada bzw. Andalusien noch nie gegeben. Er meinte, dass man in Granada seit über 2 Monate die Sonne praktisch nicht gesehen hat.

Nach dem Besuch der Alhambra sind wir noch kurz in der Innenstadt gewesen. Aber eben nur kurz, denn wir wollten unseren Balu nicht zu lange alleine im WoMo lassen.

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Uschi

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