Amerika geht vor „Sandy“ in Deckung

Schon jetzt gilt er als „Monstersturm“: Hurrikan „Sandy“ könnte die US-Ostküste auf einer Breite von 1600 Kilometern treffen. Eilig werden letzte Vorkehrungen getroffen, die Menschen bringen sich in Sicherheit. Vor allem New York wappnet sich, die Metropole liegt in der Sturmschneise.

Steife Windböen fegen über die Promenade von Brooklyn-Williamsburg, der Pier ist schon seit dem Nachmittag abgesperrt. Nur ein paar wackere Anwohner führen schnell noch ihre Hunde Gassi, trotz der offiziellen Evakuierungsorder. Jenseits des East Rivers flimmert Manhattans Skyline. Sie erhellt die tiefhängenden, düsteren Wolken darüber. New York duckt sich vor dem großen Sturm.

 So harmlos beginnt „Sandy“ – der Hurrikan, den selbst vorsichtige Meteorologen schon jetzt zum Jahrhundertereignis erhoben haben. „Dies ist ein ernster und großer Sturm“, sagte US-Präsident Barack Obama während eines Besuches beim Katastrophenschutzamt Fema und appellierte an alle Betroffenen: „Sie müssen das ernst nehmen und auf die staatlichen und kommunalen Behörden hören.“

Zum zweiten Mal binnen 14 Monaten wird die Achteinhalb-Millionen-Metropole New York von einem Hurrikan bedroht. Doch nicht nur sie: Die Gefahrenzone für „Sandy“, der sich im Schlängelkurs auf die US-Ostküste zuwälzt und diese spätestens Montagabend erreichen soll, umspannt mehr als 1600 Kilometer – von North Carolina im Süden über Virginia, Washington, Delaware, New Jersey, New York, Connecticut, Massachusetts, Vermont, New Hampshire und Maine bis hinauf nach Kanada.

aus: Spiegel-online vom 29.10.2012

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