Big Bend National Park (1)

Hier nun die Bilder vom gestrigen Tag:

Bereits gestern habe ich erwähnt, dass das Wetter auf dem Weg zum und im Big Bend nicht so gut war. Es war überwiegend bewölkt, nur manchmal kam die Sonne durch und im Big Bend betrug die Temperatur am Nachmittag nur 7 Grad C.

Wüstenartige Landschaft bedecken den größten Teil der Nationalparkfläche. Auffällige Pflanzenarten dieser Landstriche sind Yuccas und verschiedene Kakteen. Ansonsten dominieren Büsche diese Gebiete. Allerdings zählen die Wüsten des Gebietes zu den feuchtesten Wüsten Nordamerikas, so dass relativ viele Tierarten hier ein Auskommen finden. Typische Tierarten dieser Trockenzonen sind Halsbandpekaris, Maultierhirsche, Eselhasen und Rennkuckucks (Roadrunner), Skorpione, Schlangen. Javalinas.

Da die Höhe des Parks von 500 Metern bis hinauf zu 2300 Metern reicht, gibt es eine Vielfalt an Lebensräumen und eine Vielzahl von vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. An den Berghängen der Chisos Mountains finden sich mit zunehmender Höhe Wälder aus Eichen, Kiefern und Wacholder. In diesen Wäldern halten sich noch immer einige Schwarzbären. Ihr Bestand im Park wird auf etwa 8-12 ausgewachsene Tiere geschätzt. Am Rio Grande treten darüber hinaus Flusswälder auf. Obwohl die Hauptfläche des Parks von Strauchwüsten bedeckt ist, finden sich auch savannenähnliche Bereiche, in denen Gräser dominieren. Früher machte diese Landschaftsform einen deutlich größeren Anteil des Gebietes aus.

Der Big Bend Nationalpark beherbergt nach Aussage eines Rangers 25 Mountain Lions (Pumas) und jedes Jahr werden über 150 Sichtungen durch Besucher gemeldet.

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Weitere typische Säuger des Parks sind Kojoten, Weißwedelhirsche, Audubon-Baumwollschwanzkaninchen, Füchse und Rotluchse. Zu den auffälligsten Vogelarten zählen die Geier. Truthahngeier bewohnen im Nationalpark verschiedene Lebensräume von den Bergen herab in die Wüsten und bis zu den Flusslandschaften des Rio Grande. Die Rabengeier verlassen dagegen selten die Umgebung des Flusses. Insgesamt kommen über 1200 Pflanzenarten und 3.600 Insektenarten im Park vor. Auch die Wirbeltiere sind mit 40 Fischarten, 11 Amphibienarten, 56 Reptilienarten, 75 Säugetierarten und 450 Vogelarten reichhaltig vertreten. Damit ist der Nationalpark der Artenreichste der gesamten USA.

Obwohl die Gegend fast überwiegend mit Sträuchern bewachsen ist, finden man – der Frühling zieht auch hier ein – viele bunte blühende Blumen, teilweise nur fingernagelgroß.. Auch auf dem „Maverick-Campground“ fand die Uschi verschiedene Blüten.

Nach dem kleinen „Country-Musik-Konzert“ entdeckten wir auf dem Campground noch ein besonders schönes „Wohnmobil“, ein Exemplar der besonderen Art 🙂

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