Big Bend National Park (2)

Heute war ein super-schöner Sonnentag, am Nachmittag mit 29 Grad C.

Wir sind heute früh wieder in den Big Bend gefahren. Zunächst war es noch recht frisch, aber es wurde immer besser. Die Natur hier im Big Bend ist umwerfend. Wir sind ganz begeistert und der Mund steht vor Staunen nur noch offen. Das war unsere Strecke, hin und zurück 193 km:

Hier zunächst unser Lieblingsfoto von heute:

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Es ist ein „Golden Fronted Wood-Pecker“(Specht), der gerade bei der Arbeit ist. Und auch der „Vermilion Flycatcher“ hat uns gut gefallen:

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Gegen 11 Uhr haben wir unsere Freunde Biggi und Klaus auf dem Cottenwood Campground im Big Bend Park getroffen. Und es hat uns fast umgehauen: dieser Campground liegt im Nationalpark und mitten in einer grünen Oase.

Der Campground in Lajitas, auf dem wir uns für 3 Tage einquartiert haben, liegt ausserhalb des Parkes. Der Campground ist sehr gut, er bietet alles, auch einen schönen großen Pool, liegt aber Ausgangspunkt für einen mehrtägigen Besuch im Big Bend Park zu weit entfernt. Wir können nur raten, den Campground „Cottenwood“ anzufahren, wenn man ein paar Tage im Big Bend bleiben will. Dort gibt es keinen Strom und keine Dump-Station (Abwasser-Entsorgung). Dafür aber Frischwasser und jede Menge Natur…traumhaft!!! Oder als Alternative, falls dieser Campground ausgebucht ist: wenn man von Lajitas oder Alpine anreist, dann gibt es kurz vor dem Eingang zum Big Bend einen Campground mit „Full Hook-Up“.  Es ist der BJ´s RV-Park.

Mit Biggi und Klaus sind wir dann zum „Santa Elena Canyon Trail“ gefahren, der am Rio Grande liegt.

Der Rio Grande (wie er in den USA heißt) beziehungsweise der Río Bravo del Norte, oder verkürzt Río Bravo (wie er in Mexiko heißt), ist ein Strom in diesen beiden Staaten Nordamerikas. Beide Bezeichnungen sind spanischen Ursprungs: Río Grande bedeutet „Großer Fluss“, Río Bravo (del Norte) bedeutet „Wilder Fluss (des Nordens)“.

Der Rio Grande entspringt in den Rocky Mountains (Colorado, USA) und fließt durch den US-Bundesstaat New Mexico in Richtung Süden. Ab der texanischen Grenze bei El Paso bildet der Rio Grande die Grenze zwischen den USA (Texas) und Mexiko. Auf dieser Grenze durchfließt er den Amistad- und den Falcon-Stausee. Schließlich mündet er in den Golf von Mexiko. Allerdings ist bis dahin vom „wilden Fluss“ nicht mehr viel übrig, denn er wird in großem Maße zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen angezapft.

Mit einer Länge von 3.034 km ist der Rio Grande nach dem Missouri-Mississippi und dem Yukon River der drittlängste Fluss der USA. Von seiner Gesamtstrecke entfallen knapp 300 km auf Colorado, rund 750 km auf New Mexico und etwas mehr als 2.000 km auf Texas.

Nach dem gemeinsamen Picknick auf dem Campground haben wir uns von Biggi und Klaus verabschiedet und sind zum „Mule Ears Spring Trail“ gefahren. Dort sind wir den Trail bis zur Quelle gelaufen, insgesamt 4 Meilen = 6,4 km. Ganz alleine und ganz einsam in der Natur. Na ja, ganz alleine waren wir nicht. Eigentlich waren wir auf das Zusammentreffen mit einem Berglöwen, Schwarzbär, Skorpion oder Schlange vorbereitet. Aber letztendlich waren wir froh, dass es „nur“ ein „Big Horn Sheep“ war 🙂

Dei Vogelwelt ist wirklich faszinierend, wie schon geschrieben, gibt es 450 verschiedene Vogelarten. Damit die Artenbestimmung leichter ist, hat Uschi sich ein Buch gekauft, um mehr über diese schönen Tiere zu erfahren.

Und hier noch eine Frage an unseren Freund Ludwig, der sich bei uns beschwert hat:

Ludwig, waren es heute genug Fotos? 🙂

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