Cáceres

Von den neu gewonnen Freunden „Grete und Poldi“ haben wir uns heute morgen verabschiedet und sind nach Cáceres gefahren, 261 km. Gegen 12:30 Uhr sind wir angekommen. Der Stellplatz liegt ganz nah an der Stadtmitte, ist kostenlos, hat Platz für ca. 10 WoMos, Wasser, Abwasser, Strom 20 A, ebenfalls kostenlos.

Die Fahrt hier hin war schon beeindruckend. Kurz nach dem wir in das Bundesland „Extremadura“ erreicht haben, hat sich die Landschaft total verändert. Bis dahin, also noch in Andalusien, eine Berglandschaft, bis zu 700 Höhenmeter, nur Wälder…

Dann am Anfang von Extremadura hörte der Wald ganz plötzlich auf, kein Baum mehr weit und breit zu sehen, dafür eine sanfte Hügellandschaft mit Höhen von 300 bis 500 Meter, teilweise endlos weite Sicht, und rechts und links der sehr gut zu befahrenden Autobahn (keine Maut) riesige Felder und braun, überwiegend sogar rot, und nur kleine Weinstöcke oder Olivenbäumchen. Und das ging bis Mérida so weiter, immerhin ca. 150 km. Wie schon gesagt: nur Weinanbau und Oliven.

Nach Mérida änderte sich die Gegend schon wieder. Nun gab es wieder Felder mit Pferden und Ochsen. Dann Bäume und Wälder. Wir konnten auch viele Raubvögel in der Luft sehen, und noch mehr Störche und „flamingo-ähnliche“ Tiere, in grau, aber erkannt haben wir die nicht.

Cáceres wurde schon 35 v. Chr. erbaut und ist eine Stadt, die vor vielen hunderten Jahren zerstört und wieder aufgebaut wurde. Der historische Stadtkern von Cáceres ist schon beeindruckend. Man hat das Gefühl, dass man hier sofort ohne große Umbaumaßnahmen einen Historienfilm á la „Parfüm“ oder so was drehen könnte. Auf jeden Fall ist es sehr sehenswert.

N 39° 28′ 50 W 6° 21′ 59

Sonne und jetzt um 13:30 Uhr 18 Grad.

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