Cecina und Volterra (Toscana)

Am Sonntag sind wir von Sant Angelo in Colle nach Cecina gefahren. Wir mussten endlich mal auf einen „richtigen“ CP, denn die Wäsche wollte auch mal gewaschen werden. Der CP bot sehr große Stellplätze, bestimmt an die 200 qm pro Stellplatz, eine große Pool-Landschaft, Restaurant, Bar, Pizzeria und vieles mehr. Und das zu einem Preis von 22 EUR pro Tag, sensationell günstig. Wir hatten aber den Eindruck, wir sind in Holland und nicht in Italien, wenn man vom Wetter einmal absieht. Denn um uns herum nur Holländer. Holland muss zu Zeit leer sein…

Mit dem Roller sind wir dann ins ca. 40 km entfernte Volterra gefahren.

Volterra ist eine Stadt in der Provinz Pisa, etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 50 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Volterra gilt mit seinem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten Städte der Toskana.

Der Kern der heutigen Stadt liegt abgeschieden auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Tal der Cecina (Val di Cecina) inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen farbintensiven, pittoresken Eindruck dieses Phänomens.

Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung. Wir waren in einem kleiner Laden mit Werkstatt und könnten der Künstlerin bei der Arbei zusehen und einen schönen Teller erwerben.

Der Ort Cecina ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt. Für mich ein unsympathischer Ort und daher sind wir schnell wieder weg. Wir fahren nach Cecina Mare, das liegt unmittelbar am Meer. Die Strände sind mit Sonnenschirmen und Strandliegen zugepflastert. Das Wasser ist erstaunlich sauber und so tummeln sich viele Urlauber, hauptsächlich Italiener, an den Stränden.

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