Cinque Terre – Ligurische Küste

Zu den schönsten Flecken an der Ligurischen Küste zählen rund 100 km östlich von Genua die fünf malerischen Fischerdörfer der „Cinque Terre“.

Als Cinque Terre wird ein etwa 12 Kilometer langer, klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet, der von Nord nach Süd aus den fünf Dörfern Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore sowie deren Hinterland besteht. Die Dörfer liegen zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero. Die Region zählt insgesamt etwa 7.000 Einwohner.

Die Region ist als Nationalpark geschützt, in dem nichts gebaut oder verändert werden darf, und wurde im Jahre 1997 zusammen mit Portovenere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Wir sind ein paar Kilometer entfernt auf dem CP „La Sfinge“ im Ort „Deiva Marina“. Ein kleiner CP unter deutscher Leitung.

Die Fahrstrecke von Cecina nach Deiva Marina war 165 km lang.

Leider ist mir am Donnerstagmorgen ein ganz großes Missgeschick im Wert von ca. 300 EUR passiert: Im Zug von Monterosso nach Vernazza (Cinque Terre) habe ich unseren Fotoapparat liegen lassen…

Dabei hatten wir am schon frühen morgen verschiedene Fotos gemacht, z. B. von einem Steinbruch (das ganze Gebiet hier bis in die Toscana rein ist bekannt für Marmor). An der gesamten Küste steigen die Berge steil an und gehen so auf ca. 1000 bis 1100 m. Die Berge sind bewaldet, alles ist grün. Dazwischen sieht man malerische Dörfer an den steilen Hängen. Die Häuser sind gestrichen in den Farben von ziegelrot bis schlüpferrosa, von ocker bis gelb und manchmal auch grün. Üppiger Blumenschmuck an den Häusern. Uns gefällt die Ligurische Küste sehr gut, wir haben sie ja schon letztes Jahr kennen gelernt, als wir in San Remo waren.

Wir also zuerst mit dem Roller vom CP nach Levanto, ca. 20 km, bergauf, bergab, teils ganz enge Haarnadel-Kurven. Tolle Strecke für Zweiradfahrer (falls mit Motor).

Von Levanto in die Cinque Terre rein mit dem Zug, ein Tagesticket kostet 8,50 EUR. Erste Station = Monterosso. Ein schöner Ort, bunte Häuer, schöne Sandstrände, viele Bescher aus alles Welt, wie wir am Stimmengewirr hören.

Der kleine Ort Vernazza macht einen heruntergekommenen Eindruck, was die Häuserfronten angeht. Wir wundern uns, dass es einerseits so viele Touristen gibt, die 5 Dörfer unter dem Schutz der UNESCO stehen, aber andererseits nichts getan wird, was die Instandhaltung der Häuserfassaden des Dorfes angeht.

Noch mal zurück zum Thema Fotoapparat: es gib also nur Fotos, die ich aus dem Internet kopiert habe, bzw. mit dem Fotohandy gemacht habe.

Aber zum Glück gibt es in Genua einen Media-Markt. Dort habe ich heute morgen einen neuen Fotoapparat gekauft…Weitere Berichte mit Bilder sind also sicher… 😀

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Uschi

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