Das Douro-Tal – ein echtes Highlight

Eine Reise durch das Douro-Tal führt mitten durch das bekannteste Weinanbaugebiet von Portugal. Hier reifen die Trauben, die später zu Portwein verarbeitet werden. Der Douro ist ein Fluss von ca. 925 km Länge, kommt von Spanien herein nach Portugal hat hat Schluchten, die teilweise bis zu 400 m tief sind. Der Douro mündet dann bei Porto in den Atlantik.

Das Weinanbaugebiet am Douro ist das älteste, gesetzlich geschützte Weinanbaugebiet der Welt. Nur hier darf Portwein erzeugt werden.

Unsere ca. 100 km lange Fahrt ging also von Vila Nova de Gaia (Porto) östlich über schmale Landstraßen immer am Douro entlang. Traumhaft schöne Strecke. Das muss man einfach mal gesehen haben. Unterwegs haben wir bei einem kleinen Weinbauer Rotwein und Portwein eingekauft.

Wir hatten großes Glück: am Dienstag schien endlich mal die Sonne, und zwar den ganzen Tag. Endlich mal kein Regen bzw. keine dicke Wolkendecke. Sonne pur!!! Wir haben schon nicht mehr damit gerechnet, zumal in Deutschland wieder Schnee gefallen ist und dort Temperaturen von minus 12 Grad gemeldet werden. Selbst in Ampuriabrava und Barcelona herrscht Schnee-Chaos, weil dort bis zu 40 cm Schnee gibt.

Hier bei uns in Vila Real gab es in der letzten Nacht 5 Grad minus. Tagsüber sind es immerhin 13-14 Grad bei reinem Sonnenschein. In der Nähe von Vila Real wird der in Europa bekannte, in Bockbeutelflaschen abgefüllte „Matheus-Rosewein“ hergestellt.

Der Wein in Portugal ist etwas wegen dieses Weines in Verruf gekommen, denn der „Matheus“ ist ein Billigprodukt von gleich bleibender Qualität. Aber wir trinken ihn auch gerne, gerade im Sommer, wenn er dann eisgekühlt ist, und wenn draußen gegrillt wird. Aber der portugiesische Wein ist viel besser als sein Ruf, was Kenner schon lange wissen. Und davon konnten wir uns hier vor Ort überzeugen…

Vila Real ist eine kleine Stadt, ca. 16.000 Einwohner, mit den umliegenden Dörfern sind es rd. 50.000. Die kleine Altstadt ist ganz nett anzusehen, rundherum stehen aber viele Betonbauten. Es ist auch eine Universitätsstadt mit etwa 6.000 Studenten.

Die gotische Kirche „Sé“ ist aus dem 14. Jahrhundert und war ursprünglich mal ein Dominikaner-Kloster.

Yvonne und Hermann haben es in der Einsamkeit am Meer nicht ausgehalten und sind heute wieder zu uns gestoßen.

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