Das erste eigene Wohnmobil

Am 27. November 2003 haben wir unser erstes eigenes Wohnmobil gekauft. Es war ein Bürstner A 850-2, gekauft bei der Firma Camping-Krings in Mönchengladbach. Aus heutiger Sicht (ich schreibe diesen Artikel heute, am 16.04.2017) und insbesondere wenn ich diese Fotos wieder sehe, dann hätten wir dieses Fahrzeug behalten und nicht verkaufen sollen. Es war groß, 8,80 m lang, 5.500 kg, Motor von Iveco (15C50). Aber gut, manchmal trifft man im Leben auch falsche Entscheidungen…

Beim Schreiben dieses Artikels merke ich wieder, wie gut es ist, dass wir unsere Reisen seit einiger Zeit in Form dieses Reisetagebuchs festhalten. Denn schon die Route von Dezember 2003 nachzuvollziehen, ist heute nicht mehr einfach. Und dann gibt es nur wenige Fotos… Zum Glück hat Uschi ein Tagebuch geführt, und daher kann ich die Reisen nachvollziehen.

Nach dem bei Camping-Krings einige Extras eingebaut wurden, konnte ich das Fahrzeug am 10.12.2003 übernehmen. Auf dem Tacho wurden 19.573 km angezeigt. Zuerst wurden Winterreifen aufgezogen. Aber schon sehr schnell zeigte sich der erste Mangel: die elektrisch ausfahrbare Treppe klappte während der Fahrt heraus. Bei Camping-Krings hat ein Monteur stundenlang versucht, den Fehler zu beheben. Sein Rat: ins Werk nach Kehl fahren. Rund 400 km. Am nächsten Tag wurde in Kehl eine neue Treppe ausgebaut. Nun hatte das Wohnmobil also seine 2. neue Treppe.

Danach bin ich nach Hamburg gefahren, habe dort unsere Freunde Erika und Gerhard besucht

Von dort aus nach Dresden und ins Erzgebirge, um Conny und Oliver zu besuchen, die in Bärenstein wohnen. Auf dieser Fahrt klappte die Treppe schon wieder von selbst heraus 🙁

Im erzgebirglichen Thum konnte der Mitarbeiter eines Bürstner-Händlers die Treppe provisorisch richten. Also: erneut nach Bürstner ins Werk nach Kehl am Rhein. Jetzt wurde die 3. Treppe eingebaut. Und die hielt bis zum Verkauf des Fahrzeuges….

Uschi und die Kinder waren noch auf Teneriffa. Wir hatten schon Monate vor dem Wohnmobil-Kauf einen Hotelaufenthalt in Tannheim/Österreich gebucht, den wir nicht mehr stornieren wollten. Zumal wir dort mit Uschi´s Bruder und seine Familie verabredet waren.

Also habe ich Uschi und die Kinder mit dem Wohnmobil am Stuttgarter Flughafen abgeholt. Von dort aus sind wir nach Tannheim gefahren und verbrachten dort eine Woche, vom 20. – 27.12.2003, im Hotel Bogner-Hof. Der Eigentümer hatte nichts dagegen einzuwenden, dass wir das große Wohnmobil auf dem Parkplatz abstellten.

Am 27.12.2003 war der Hotel-Aufenthalt zu Ende und wir wollten die Kinder (Amelie und Thomas) zum Bahnhof nach Kempten/Allgäu fahren. Aber zunächst zeigt sich ein kapitaler Anfängerfehler: beim Abstellen des Fahrzeuges die Handbremse angezogen, die Bremsen waren fest gefroren. Mit einem Fön konnten die Bremsen wieder gelockert werden und wir erreichten wirklich in letzter Minute den Zug in Kempten, mit dem unsere Kinder zu ihren anderen Elternteile gefahren sind. 

Uschi und ich reisten mit dem Wohnmobil zum Holiday-Camping nach Leutasch/Tirol zum Langlauf. Dort trafen wir am 30.12.2003 Gabi und Marco und verbrachten eine schöne gemeinsame Zeit bis zum 02.01.2004.

 

Dann Aufbruch nach Spanien.

Für uns ging die Strecke über den Brenner-Paß, Savona (Italien), Verona und dann Richtung Genua. Dann Montpellier (Frankreich) und weiter nach St. Pere Pescador/Spanien. Dort verbrachten wir ein paar Tage auf dem Camping Aquarius.

Am 06.01.2004 haben wir das Fahrzeug auf einem Langzeit-Stellplatz abgestellt und sind von Barcelona nach Teneriffa geflogen.

 

 

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Uschi

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