Der Acadia-Natuionalpark in Maine

Der Acadia-Nationalpark in Maine st der einzige Nationalpark Neuenglands und gleichzeitig einer der meistbesuchten in den USA, sogar in den Top-Ten. Maine ist der US-Bundesstaat mit dem höchsten Waldanteil. Der Spitzname lautet daher auch: Pine Tree State (=Kiefernstaat), da mehr als 90 % der Landfläche unter anderem mit Kiefern bewachsen ist. Die landschaftliche Beschaulichkeit zieht zahlreiche Touristen an. Der Acadia-Nationalpark schützt eine unberührte Wildnis voller Berge, steiler Meeresklippen, von starker Brandung umgebener Strände und ruhige Teiche. Das Land für den Nationalpark wurde 1919 von Rockefeller gestiftet, um es vor den Interessen der Holzindustrie zu schützen. Der größte Teil des Parkes liegt auf einer Insel. Zu den vielen Tierarten, die hier leben, gehören auch die Elche und die Weißkopfseeadler.  Übrigens: die Elche nennt man hier Moose. Der hier lebende Amerikaner spricht das mit geschätzten 5 „u“ aus, also so etwa: Muuuuuhs 🙂

Leider war und ist uns das Wetter ja nicht so entgegenkommend. Es ist für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt, 16 Grad C Lufttemperatur und 11 Grad C Wassertemperatur. Die Sicht liegt teilweise unter 100 Meter. Trotzdem haben wir – mit dem Auto – eine Rundfahrt durch den Nationalpark unternommen, und die wenigen trockenen Momente ausgenutzt, um ein paar Fotos zu machen.

Am Abend haben wir uns dann mit anderen Nachbarn vom Campground getroffen. Hier in Maine ist man ja stolz auf seine Hummervorkommen – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – und man trifft sich nicht zum Fleisch grillen, sondern zum gemeinschaftlichen Hummer- und Muschelessen. Zum Glück hatte der Regen nachgelassen.

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