Die Umgebung von Moltepulciano

Es ist nach wie vor heiß: 30-33 Grad sind es jeden Tag. Schon beim Frühstück muss man sich in den Schatten setzen. Wir machen kleinere Ausflüge mit dem Roller: Samstag haben wir Pienza besucht und am Sonntag sind wir zu dem ca. 40 km entfernten See „Lago Trasimeno“ gefahren. Klar, dass die Badestrände voll von Besucher waren…Der Ort Castiglione del Lage bereitete sich gerade auf eine Prozession vor. Die kleinen Straßen waren mit Bildern geschmückt. Anders als auf Teneriffa werden hier die Bilder aus Blumen, Erbsen usw. hergestellt. Für die Hausfassaden hat man hier Ziegelsteine und Natursteine recht hübsch kombiniert. Neben dem schon angesprochenen Wein kann man Käse in allen möglichen Variationen kaufen. Auf dem Bild unten ist der Reifegrad gut zu sehen: frischer Käse, mittelalter und ganz alter Käse. Dann haben wir eine Apotheke entdeckt, die scheinbar seit Jahrzehnten nicht verändert wurde: alte Regale, Tische und Schränke. Und an einem separaten Tisch saß die Chefin und hat alles kontrolliert, was die Mitarbeiter ihren Kunden so im Beratungsgespräch alles sagen. Klar, für einen Cappuccino und für die Lektüre der italienischen Tageszeitung ist immer Zeit. Übrigens der Cappuccino: je südlicher man in Italien kommt, so günstiger wird er. Wir sind nun von 1,20 € bei 0,90 € für eine Tasse angekommen.

Am Montag bin ich in Arezzo gewesen. Die 1000-km-Inspektion verlief umspektakulär. Nach ca. 3 Stunden konnte ich die Heimreise zum etwa 60 km-entfernten Stellplatz wieder antreten.

Und die 1.111 km haben wir auf dem Roller nun auch erreicht.

Mir fällt noch ein: den Stellplatz auf dem Bio-Bauernhof hatte ich als „ruhig“ bezeichnet. Das stimmt auf jeden Fall. Jedenfalls am Tage… In der Nacht haben wir kaum geschlafen, weil der „Ben“, der große italienische Schäferhund, ab 01:30 Uhr ständig bellte. Und die beiden kleinen Welpen machten abwechselnd mit. Sehr zur Freude der Stellplatzbenutzer…

Auf dem Bio-Bauernhof wird so gut wie alles selbst gemacht. Landwirtschaft und Tierhaltung geben sehr viel her: Obst und Gemüse, Getreide, Kräuter, Oliven, Wein, Honig, Ziegen- und Schafskäse und vieles mehr. Der Bauer hat einen Arbeitstag von morgens um 5 bis abends um 23 Uhr. Daher braucht er auch die Unterstützung seiner Söhne und anderen Helfern, junge Leute, die für ein paar Wochen oder Monate auf dem Hof helfen. Seine Frau, die Sandra, kümmert sich um die Stellplatzgäste und um die Bewirtung. Am Abend wird für alle gekocht und eine reichhaltige Menufolge „aufgefahren“. Zum Beispiel: verschiedene Gemüse, Salate, Lammgulasch, gebratene Hähnchen, selbst gemachtes Brot, Kuchen usw. Wie schon gesagt: der Hof gibt alles her.

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Uschi

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