Welcome to Lazydays

Nach dem wir uns von Ulla und Dieter verabschiedet haben, sind wir zuerst zu „Best-Buy“ gefahren, um dort ein Handy zu kaufen. 400 Gesprächsminuten kosten 20 US$.

Danach ging es westwärts, und zwar in Richtung Tampa, wo wir nach 2 Autostunden angekommen sind.

Es ist schon bemerkenswert, was der Motorhome-Händler „Lazydays“ anbietet. Auf einer riesigen Fläche findet man hunderte Motorhomes. Jedes Alter, jede Marke, egal ob Class A oder Class C, Fifth Weelers, einfach alles. Und natürlich jede Preisklasse. Von wenigen tausend Dollar bis zu über 500.000 Dollar. Es gibt scheinbar unzählige Service-Plätze, wo Reparaturen ausgeführt oder Umbauten vorgenommen oder Sonderausstattungen eingebaut werden. Auch eine Lackiererei ist vorhanden.

Im „Verkaufsbüro“ arbeiten in der Hochsaison, und die beginnt hier im Herbst und dauert bis zum April, bis zu 130 Verkäufer.

Wir waren mit Horst Kramer verabredet, der uns pünktlich am Eingang empfangen hat. Mit einem kleinen Elektroauto, sonst auf Golfplätzen eingesetzt, fuhren wir zu dem für uns reservierten Fleetwood-Bounder.

Schon bei der ersten Besichtigung kam kein „Aha-Effekt“ auf, keine überschwängliche Freude, keine Begeisterung. Von aussen war das Fahrzeug ok. Auch der Grundriss hat uns gefallen. Aber: das Fahrzeug war in einem schlechten Pflegezustand. Wahrscheinlich waren die Vorbesitzer nicht so ordentlich und auch nicht so sauber. Dann waren sie vermutlich auch Katzenbesitzer. Die Ledersessel und die Auflage über dem Armaturenbrett waren verkratzt, die Teppiche versifft, die Schränke innen…..Und dabei war das Fahrzeug nur 2 Jahre alt. Das war schon enttäuschend.

Wir haben uns dann weitere Fahrzeuge angesehen, rund 5 Stunden lang sind wir von einem Wohnmobil in das andere gehüpft.

Und dann der Treffer: ein Damon-Chellenger vom Hersteller „Thor“ aus dem Jahre 2009 wartete auf uns. Erst 3.000 Meilen gelaufen. Vom Erstbesitzer abgegeben, weil erst nach dem Kauf festgestellt wurde, dass die Ehefrau nicht mit einem RV reisen mag. Ich sage ja immer: man muss nur miteinander reden… :laugh:

Also zum Zustand: Innen und aussen alles pikobello. Keine Kratzer auf dem Leder, alles sah aus wie ungebraucht. Der Gasherd hat noch nie einen Kochtopf gesehen. Die Stauräume, sowohl innen als auch aussen, absolut sauber, gepflegt.

Und dann ein Grundriss, der uns vom Hocker gehauen hat. Es gibt z. B. 2 Sofas, ein runder Esstisch mit 4 Stühlen, ein großes Badezimmer, und und und. Die Fahrzeuglänge ist 37,8 Fuß = 11,50 Meter. Es gibt drei Slide-Outs, und selbst bei eingefahrenen Slide-Outs kann man sich bequem im Fahrzeug bewegen.

Zufällig sahen wir im Internet auf einem Bewertungs-Portal folgenden Hinweis:

Wer sich für die technischen Daten interessiert, kann hier nachlesen.

Nach einer ausgiebigen Probefahrt und nach dem alles soweit verhandelt war, wurde dann am Abend der Kaufvertrag unterschrieben. Das Fahrzeug wird am Montag und Dienstag vorbereitet, das heißt, einem 98-Punkte-Inspektionsplan unterzogen, und dann spätesten am Mittwoch übergeben.

Die ersten Fotos von „unserem“ Fahrzeug habe ich bereits gemacht, siehe unten. Weitere Fotos von genau diesem Typ findet man oben unter „Das WoMo in USA“.

Im Internet habe ich bei Youtube das Vorgängermodell aus 2008 gefunden:

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