Florida Teil 2 – Das Klima

In Florida treffen verschiedene Klimazonen aufeinander: im Norden herrscht das warme, aber gemäßigte Klima der Südstaaten, im Süden das tropisch-feuchte Klima der Karibik; dazwischen liegt eine subtropische Übergangszone. Das Wetter ist daher in den Regionen oft sehr unterschiedlich. Im Winter kann es in Pensacola im Panhandle schneien, während die Urlauber auf Key West in der Sonne brutzeln. Und an ein- und demselben Sommerwochenende kann in Tallahassee das Gießen der Gärten wegen Wasserknappheit untersagt sein, während in Miami sintflutartiger Regen die Straßen überschwemmt.

Trotz aller Vielfalt gibt es aber einige Konstanten, die das typische Wetter in Florida vom mitteleuropäischen Klima unterscheiden. Zunächst einmal ist das Wetter extremer und unberechenbarer. Besonders wer im Sommer an den Küsten unterwegs ist, die zwischen Juli und September häufig von Orkanen heimgesucht werden, sollte daher möglichst oft den Wetterbericht verfolgen. Die zweite Konstante ist sehr viel erfreulicher: Es ist in Florida in allen Teilen des Staates immer deutlich wärmer und fast immer sonniger als in Mitteleuropa. Die Sommer sind überall sehr heiß. Häufig herrschen wochenlang Temperaturen von weit über 30°C, die sich indessen im feuchten Süden ganz anders anfühlen als im nördlichen Panhandle.

Einen echten Winter mit Eis und Schnee kennt man nur an der Nordgrenze des Staates. Frost oder Schneefälle kommen im Zentrum zwar durchaus vor, sind dort aber eine Sensation und beschränken sich meist nur auf wenige Tage oder sogar nur Stunden. Auf den Florida Keys schließlich sind Temperaturen unter dem Gefrierpunkt praktisch unbekannt.

Ideale Reisezeiten sind Frühling und Herbst, wenn es viel wärmer als in Mitteleuropa, aber nicht brüllend heiß ist. Im Süden von Florida gelten die Monate November bis April als Hauptreisezeit, da es dann mit Temperaturen um 20°-25°C angenehm warm und meistens sonnig und trocken ist. Der Hochsommer ist für die Umgebung von Miami und für die Inselgruppe der Keys eine eher ungünstige Zeit, in der es extrem schwül sein kann und außerdem regelmäßig regnet. Im Panhandle hingegen sind die Sommer trockener und nicht so heiß wie im Süden. Dort gelten daher die Sommermonate von Mai bis September als Hauptsaison.

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