Fort Lauderdale

Gestern haben wir am Nachmittag einen frischen Thunfisch auf den Elektrogrill gelegt, natürlich nicht einen ganzen, aber es waren schon ausreichend große Stücke 🙂

Die texanischen Stellplatz-Nachbarn, J.R. und seine Frau Carmen, haben heute ebenfalls den Stellplatz „Miami Everglades“ verlassen und sind in Richtung „Disney-Parks“ aufgebrochen. J.R. hat vor einigen Jahren in München gewohnt und dort drei Jahre für die amerikanische Regierung gearbeitet. Die beiden wohnen in El Paso/Texas und haben uns eingeladen, bei unserer Fahrt gegen Westen sie in El Paso zu besuchen.

Die heutige Strecke war 69 km lang. Wir sind nun auf dem C.B. Smith Park in Pembroke Pines, nicht weit von Fort Lauderdale entfernt.

Der Platz kostet pro Nacht 40 US$ = rund 30 EUR. Auch hier incl. alles, und sogar einem sehr schnellen Internet. Der C.B. Smith Park ist ein großes Freizeit- und Erholungszentrum, mit Tennisplätzen, einem Golfplatz, einem großen See auf dem man Wasserski fahren kann, Fußball spielen und vieles mehr.

Am Mittag sind wir dann nach Fort Lauderdale gefahren. Auch bei dieser Fahrt zeigte sich einmal mehr, wie gut die Anschaffung eines PKW war. Ohne PKW hätten wir weder die Innenstadt von Fort Lauderdale noch andere Städte besuchen können. Denn auch mit einem kleineren Wohnmobil wären wir nie in die Zentren mangels Parkplätze gefahren.

Unser erstes Ziel war der „Las Olas Boulevard“. Dort gibt es viele Geschäfte, Restaurants, Bars usw. Und auch ein sehr gutes Eiscafé. Hier haben wir das erste Eis auf unserer Florida-Tour gegessen. Natürlich nur ein kleiner Becher…. aber super-gut.

Dann gibt es nur wenige Meter entfernt ein „Boat-Taxi“. Dort sind wir dann eingestiegen  und haben eine ca. 3-stündige Bootfahrt durch die Kanäle von Fort Lauderdale unternommen. Traumhaft schön. Auf dem nachfolgenden Bild kann man die Wasserstraßen ganz gut erkennen:

lauderdale

Fort Lauderdale wird auch als das „Amerikanische Vendig“ bezeichnet. Um es vorweg zu sagen: uns hat Fort Lauderdale umgehauen… Wir haben nie zuvor so viele schöne Häuser und so viele Luxus-Schiffe so konzentriert gesehen, wie hier. Uns hat Fort Lauderdale besser gefallen, als Miami. Und Miami war schon ein „Hammer“… Wir können gut verstehen, warum Gerd Müller, der frühere Fußball-Torjäger, sich hier für viele Jahre nieder gelassen hat.

Hier in Fort Lauderdale leben – neben den Reichen, die uns unbekannt sind – viele Prominente, die wir kennen. Zum Beispiel „Sonny und Cher“, die hier ein Haus haben. Und wer kennt nicht Steven Spielberg. Der hat hier kein Haus, sondern eine Luxus-Yacht, die „Seven Seas“ heißt.

Die Yacht ist 282 Fuss oder 86 Meter lang und ist ziemlich gut ausgestattet. Im Inneren gibt es viel edles Holz, wie Walnuss, Teak und auch Rosenbaumholz. Ein gesamtes Deck steht dem Eigentümer zur Verfügung, inklusive einem großzügigen Schlafzimmer, Arbeitszimmer und einem privaten Jakuzzi. Insgesamt bietet die Seven Seas Platz für 12 Gäste und einer Crew von 26 Leuten. Das spektakulärste an Spielbergs neuer Yacht ist der grosse Infinity Pool, von dem aus man bequem auf einer 4,5 Meter grossen Wand Fernsehen kann. Der Pool kann geschlossen werden und dient dann als Helipad (Helikopter-Landeplatz). Ausserdem gibt es natürlich ein komplett ausgestattetes Fitnessstudio, Spa mit Massageraum, sowie ein Kino, wahrscheinlich mitden neuesten Filem von Steven Spielberg 🙂

Die Yacht soll 200 Million US$ gekostet haben (ich rechne das erst gar nicht in EURO um) und kann auch gemietet werden. Und zwar wochenweise, recht preiswert sogar. Eine Woche kostet nur 1 Millon EUR.

Die Yacht von Spielberg ist die zur Zeit Nr. 44, was die Länge von privaten Yachten angeht. Mit anderen Worten: es gibt noch 43 größere…

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Uschi

Farben: 5e7630 a0250c

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