Granada

Das schlechte Wetter hat auch die iberische Halbinsel erfasst. Letzte Nacht hat es geregnet, heute Morgen war es zwar trocken, doch die Voraussagen für Andalusien und Portugal waren gar nicht gut. Geht man nach der etwas längerfristigen Voraussage aus, dann wird es erst Ende Februar wieder besser. Wir müssen also das Beste daraus machen…

Wir haben uns entschlossen, nach Granada zu fahren, denn einmal möchten wir doch die Alhambra von innen sehen. Und „Granada“ klingt für uns nach arabischen Nächten, duftet nach Mandel- und Orangenblüten und lässt von Märchen aus Tausendundeiner Nacht träumen.

Also nehmen wir die Strecke von 205 km gerne in Kauf, vorbei an der Sierra Nevada, über die höchstgelegene Autobahn Europas, mit einer Höhe von 1.380 m. Unterwegs gab es unterschiedliche Sichtverhältnisse. Manchmal konnten wir wegen Nebel kaum 100 m weit sehen, manchmal wurde der Blick freigegeben auf die Schnee bedeckten Berge der Sierra Nevada.

Und plötzlich ging es bergab und bergab und bergab, auf die Stadt Granada zu. Die Wolken rissen auf, der Himmel gab genügen freien Platz für die Sonne. Granada voll im Sonnenschein!!! Wer hätte das heute Morgen noch gedacht!!!???

Unser Campingplatz „Las Lomas“ liegt auf ca. 1.100 Höhenmeter, N 37°9’36 W 3°27’14, aber das macht den Tauchianern (das sind die Ureinwohner von Taucho) ja nichts aus :-). Hier oben sind wir in den Wolken, bei 11 Grad. Ganz kleine Regenschauer.

Wir werden es uns heute im WoMo gemütlich machen und morgen dann Granada besichtigen.

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Uschi

Farben: 5e7630 a0250c

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