Heidelberg bis Ampuriabrava (Spanien)

Zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass in dieser Woche das Tagebuch nicht weiter geführt wurde. Aber ich verspreche Besserung.

Wir waren schwer beschäftigt: am Sonntagabend haben wir uns von unseren Kindern und Enkelkind in Heidelberg verabschiedet und sind dann am Montagmorgen von Heidelberg ca. 300km nach Ravensburg gefahren. Ravensburg liegt ja nur ca. 20 km vom Bodensee entfernt.

Ravensburg deshalb, weil dort in der Nähe die Firma Carthago ihren Sitz hat und wir wegen verschiedener, kleinerer Mängel einen Termin in der dortigen Werkstatt hatten. Die Mängel wurden dann am Dienstag alle behoben und wir konnten am Abend noch weiter nach Freiburg/Breisgau fahren. Das sind ca. 150 km.

In Freiburg sind wir dann in der Nacht zum Mittwoch vom Schneefall überrascht worden. Am Mittwochmorgen gab es dann ca. 10 cm Neuschnee und da haben wir unsere Weiterreise auf Donnerstag verschoben, wenn die Straßen wieder geräumt sind.

Donnerstag sind wir dann gegen 12 Uhr losgefahren, in Richtung Spanien. Zunächst sind wir bis nach Crest gekommen, dass ist ca. 100 km süd-östlich von Lyon. Fahrstrecke von Freiburg: 525 km. Dort in Crest lag ebenfalls Schnee, aber nur ca. 3 cm.Wir standen dann auf einem großen Parkplatz mitten in der Stadt. Trotzdem sehr ruhig, wir konnten angenehm schlafen. Der Platz heißt Autocamp Crest, N 44°43’28 E 5°1’15.

Heute morgen ging es dann weiter auf der Autobahn in südlicher Richtung. Ca. 50 km hinter Crest verschwand der Schnee und wir fuhren durch den schönsten Sonnenschein. Auch unser Hund Balu war ganz begeistert, als er an einem Autobahnparkplatz mal wieder „grünen Rasen“ und Büsche vorfand, alles ohne Schnee.

Nach ca. 400 km haben wir dann gegen 14:30 Uhr das Ferienhaus von Birgit und Uwe erreicht. Der Ort heißt Ampuriabrava und liegt ca. 40 km nach der der französisch-spanischen Grenze am Meer. Wie schon gesagt: purer Sonnenschein, der uns ganz gut bekommt, denn Sonne haben wir schon lange nicht mehr gesehen.  Die Aussentemperaturen liegen bei ca. 6-8 Grad tagsüber. Nun ist es 18 Uhr durch und die Sonne ist weg. Das merkt man sofort, denn nun müssen wir im WoMo die Heizung anmachen.

Wir werden nun 2 – 3 Tage hier stehen bleiben, wenn Birgit und Uwe (und die Polizei) nichts dagegen haben. Wir stehen nämlich direkt vor deren Haus, sind mit einem Stromkabel bestens versorgt und haben einen ganz guten Internet-Empfang. Was will man mehr.

An Autobahngebühren haben wir in Frankreich 107 EUR bezahlt. Das ist zwar viel, aber die Straßen waren alle vom Schnee geräumt, keine Baustellen, und man konnte schnell und zügig vorankommen.

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Uschi

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