Hilde und Gustl – Jarandilla de la Vera

Hilde und Gustl kennen wir nun schon 15 Jahre. Hilde war die erste Spanischlehrerin, die versucht hat, uns auf Teneriffa in Spanisch zu unterrichten. Der Kontakt ist über die Jahre – manchmal nur sporadisch – erhalten geblieben.

2003 sind die Beiden nach Jarandilla de la Vera gezogen. Das liegt im „Bundesland“ Extremadura. Wir hatten schon öfters vor, Hilde und Gustl zu besuchen. Nun hat es endlich mal geklappt. Wir haben sehr schöne Stunden verbracht und uns gegenseitig mit den Ereignissen der letzten Jahre „upgedatet“. Am Samstagmorgen haben wir uns gegen 10 Uhr nach einem gemeinsamen Frühstück verabschiedet. Leider. Und in der Hoffnung, sich wieder einmal zu treffen.

Die Extremadura ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens und liegt, an Portugal grenzend, im Südwesten des Landes. Die autonome Gemeinschaft umfasst die Provinzen Cáceres und Badajoz.

Der Name Extremadura stammt von „Extremos del Duero“, was “Jenseits des Duero” bedeutet.

Die Extremadura erstreckt sich über 8,3 % der spanischen Landmasse, stellt jedoch mit einer Bevölkerungsdichte von 25 Einwohnern pro km² nur 2,6 % der Einwohner Spaniens dar. Das merkt man auch ganz deutlich beim Durchfahren des Landes: weite Landschaften, dünn besiedelt, aber sehr, sehr schön.

Besonders hervorheben möchte ich die Stecke von Trujilla nach Malpartida de Plasencia. Atemberaubende Schluchten, eine Strecke, wie ich sie nie erwartet hätte. Die Fahrt über die Landstraße EX208 kann ich nur jedem empfehlen.

Unterwegs waren wir auch im Nationalpark: Monfragüe.

Der spanische Nationalpark Monfragüe, auf spanisch Parque Nacional de Monfragüe, wurde im Jahre 2007 als 14. Nationalpark Spaniens eingerichtet. Er liegt in der Region Extremadura, dort in der Provinz Cáceres, etwa in der Mitte des aus den Städten Cáceres, Plasencia und Trujillo gebildeten Dreiecks. Das Parkgebiet an der Mündung des Tiétar in den Tajo ist 181,18 km² groß und liegt 220 bis 750 m über dem Meeresspiegel. Die vorherrschenden Gesteine im Gebiet des Nationalparks sind Quarzit und Schiefer, der mittlere Jahresniederschlag beträgt 640 mm.[1] Die Pflanzenwelt des Parks gehört zur mediterranen Hartlaubvegetation und kann als Wald, Hutewald (Dehesa) oder Gebüsch (Macchie) ausgebildet sein. Besonders bekannt ist der Park wegen der vielen großen Greifvögel, die dort brüten. Der Name soll auf das lateinische mons fragorum (dichtbewachsener, unwegsamer Berg) zurückgehen. Die einzige Ortschaft innerhalb der Grenzen des Nationalparks ist Villareal de San Carlos.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.