Houston/Texas

Gestern zeigte das Thermometer gegen 7:00 Uhr eine Außentemperatur von Minus ein Grad C an…

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Aber in den nächsten Tagen wird er merklich besser, so jedenfalls die Vorhersage:

Bildschirmfoto 2014-02-13 um 07.24.13

Die 17 Grad in der Vorhersage trafen tatsächlich zu: am gestrigen Nachmittag hatten wir zum Teil sogar 18 Grad. Da kann man nicht meckern, was wir ja sowieso nie tun 🙂  Also nutzten wir den Tag für einen Stadtbesuch.

Die Stadt Houston kann mit einigen Superlativen aufwarten: sie ist die viert größte Stadt der USA (ca. 2 Mio. Einwohner, mit den Randbezirken rund 6 Mio.) und hat den größten Hafen des Landes; weltweit sogar den siebt größten Hafen.

30 Wolkenkratzer sind über 150 m hoch. In einem waren wir gewesen: JP Morgen Chase Tower, der 305 m hoch und das höchste Gebäude von Texas ist. Im 60. Stockwerk befindet sich eine öffentliche Aussichtsplattform, werktags von 8–17 Uhr offen. Ein Aufzug fährt direkt von der Empfangshalle nach ganz oben. Von dort aus ist eine Sicht über den gesamten Großraum Houston möglich. Das war gestern besonders eindrucksvoll, denn die Sicht war an dem schönen Sonnentag fast ungetrübt.

JPMorgan

Zuerst haben wir uns gewundert, dass in Downtown Houston nur wenige Menschen auf der Straße zu sehen sind. Für eine Millionenstadt empfanden wir das schon ungewöhnlich. Selbst die Polizisten liessen sich gemütlich von Pferden durch die Stadt tragen. Von Hektik keine  Spur. Aber das Rätsel wurde schnell gelöst: Es gibt ein Tunnelsystem mit einer Gesamtlänge von nunmehr 11 Meilen. Über 100 Straßenblocks sind unterirdisch miteinander verbunden. Und dort pulsiert das Leben: die Menschen nutzen die Tunnel und erinnern uns an Ameisen, die zu tausenden eine Küche bevölkern, weil dort ein paar Lebensmittelreste liegen geblieben sind. Und es gibt sie tatsächlich, die Ami´s die zu Fuß gehen. Hier im Tunnel kann man sie sehen 🙂

Es gibt unzählige Restaurants, Juweliere, Cafés, Shops aller Art, Zahnärzte, Blumengeschäfte, um nur einige zu nennen. Es werden sogar geführte Touren angeboten, die 2 Stunden dauern.

Den Tipp mit dem Tunnel hatten wir von Jack, dem Eigentümer vom Supreme Sandwich, der uns das Tunnelsystem erklärte und uns auch auf die oben beschriebene Aussichtsplattform im JP-Morgen-Tower aufmerksam machte. Supreme-Sandwich = Best in Town, sagt Jack. Und tatsächlich, sie haben uns geschmeckt.

Die ersten beiden Fotos haben wir vorgestern Nachmittag aufgenommen. Die „Cheesecake Factory“ gibt es in „The Woodlands“, im Norden von Houston. Aber wir waren eisern: nur anschauen, nicht anfassen 🙂

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