In Ampuriabrava (Costa Brava – Katalonien)

Empuriabrava (spanisch: Ampuriabrava) ist ein Ferienort in Katalonien an der Costa Brava am Golf von Roses und ist ein erst 1960 im ehemaligen Sumpfgebiet der Muga-Mündung gegründeter Teilort der Gemeinde Castelló d’Empúries. Er hat etwa 6.000 Einwohner. Dennoch ist der Ort verhältnismäßig groß, da er von vielen Touristen besucht wird, in der Hauptsaison, also im Sommer, leben dort 24.000 Bewohner. Außerhalb der Saison ist es dort eher ruhig.

Ampuriabrava besitzt die größte Marina Europas mit über 30 Kilometern schiffbarer Kanäle und 5.000 Bootsliegeplätzen. Die Marina ist so ausgelegt, dass durch ein ausgeklügeltes System von Straßen, Wegen und Kanälen viele Gebäude direkten Zugang zum Wasser haben. Die Bebauung würde nach deutschen Vorstellungen am ehesten einer Eigenheimsiedlung der gehobenen Klasse entsprechen. Viele Grundstücke sind sowohl per Auto als auch über die Wasserwege erreichbar, die Immobilienpreise liegen deutlich über dem katalanischen Durchschnitt, die Exklusivität ist mit deutschen Maßstäben gemessen mit Sylt vergleichbar.

Wir haben dort 3 Tage vor dem Haus von Birgit und Uwe gestanden. Wir sind mit Strom, Wasser und vielen anderen Dingen versorgt worden. Und auch mit einer spanischen Gasflasche, wo ja so einfach nicht dran zu kommen ist.

An den 3 Tagen haben wir gemeinsam viel Spaß gehabt, zeitweise waren Gitta und Jürgen dabei. Den Jürgen kann man gut auf dem Foto unten erkennen: er sitzt hinten im VW-Caddy, wahrscheinlich deshalb, weil er die kürzesten Beine hat. Der Caddy hat ja eigentlich nur 5 Sitzplätze, und wir waren ja zu sechst…

Mit dem Wetter hatten wir rundherum Glück. Tagsüber Sonnenschein, etwa 10-12 Grad in der Sonne, aber nachts 1-2 Grad unter Null.

Gestern, also Sonntag, stand zunächst eine Stadtrundfahrt durch Ampuriabrava auf dem Plan. Wir waren am Hafen und konnten – obwohl zur Zeit keine Saison ist – die vielen Motoryachten bewundern, die da so in der Marina herumliegen. Danach haben wir den kleinen Flughafen besichtigt, wo tagsüber pausenlos zweimotorige Flugzeuge aufsteigen und Fallschirmspringer in etwa 3.500 m Höhe aussetzen.

Anschließend haben wir einen Ausflug nach Cadaqués unternommen.

Cadaqués, ca. 20 km von Ampuriabrava entfernt, ist ein Fischerdorf mit ca. 3.000 Einwohnern. Der Ort liegt zu einem großen Teil auf der Halbinsel Cap de Creus in einer zum Meer geöffneten Bucht.

Der alte Ortskern wird von der äußerlich schlichten Kirche Santa Maria an der Hauptstraße beherrscht, die einen barocken Altar besitzt. Einige bekannte Künstler wie Pablo Picasso und Joan Miró besuchten Cadaqués und trugen zur Bekanntheit des Ortes bei. Salvador Dalí verbrachte Teile seiner Kindheit in Cadaqués; die Familie seines Vaters besaß dort ein Haus. Dalí ließ sich nach seiner Rückkehr aus New York an der Bucht von Portlligat am Hafen nieder.

Am Abend waren wir dann Essen im Restaurant „Capitan“ in Ampuribrava. Erste Klasse, ein guter Tipp vom Uwe. Nervig ist nur, dass alle 5 Minuten jemand mit Blumen, Uhren, Handtaschen oder CD´s am Tisch vorbei kommt und etwas verkaufen will.

An der Stelle ein ganz dickes DANKE an Birgit und Uwe für die gelungene Rundumbetreuung.

Die Uschi hat auch noch Fotos in Cadaques gemacht:

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