Im Ottifanten-Land (Emden)

Kaum kommt man zur Innenstadt von Emden, geht über eine Brücke, und läuft direkt in einen Laden von Otto Walkes. Hier wird jeder „Killefitz“ verkauft, den man sich nur denken kann..

Bei der Ankunft gestern Morgen hat es noch leicht geregnet, um die 14 Grad. Danach ist es trocken geblieben, und heute, am Dienstagmittag, kommt sogar die Sonne raus und die Temperaturen klettern.

Auch hier stehen wir direkt an einem Hafenbecken mit schönem Blick auf die Boote und die Altstadt von Emden. Den gestrigen Nachmittag haben wir für eine Radtour genutzt, um die Stadt und die Umgebung kennen zu lernen. Wir sind bis zum Borkum-Kai rausgefahren, rechts davon befindet sich das VW-Werk. Der Passat-Kombi wird meines Wissens hier gebaut.

Im Hafen liegt ein extrem-großes Schiff, das mehrere tausend PKW aufnehmen kann. Die Fahrzeuge stehen schon davon auf einem riesigen Parkplatz. Dazu passt die Meldung heute in der Tageszeitung, dass die Automobil-Hersteller ein Plus von ca. 2 % gegenüber dem Vorjahr verbuchen konnten. Dabei liegt Porsche von den deutschen Herstellern mit 28% Plus ganz vorne.

Heute Vormittag haben wir die Kunsthalle besucht. Sie wurde von 25 Jahren von Henri Nannen, der hier geboren wurde, errichtet. Zu sehen waren viele Bilder von Franz Radziwill. Er war als Maler ein bedeutender Vertreter des Magischen Realismus, einer Unterform der Neuen Sachlichkeit. Sein Werk umfasst etwa 800 Gemälde.

Zu sehen ist auch die vollständige Schenkung des Münchner Galeristen Otto van de Loo, die 200 Werke umfasst. Diese Bilder haben uns aber nicht begeistert.

Von Weener aus waren es ca. 45 km bis Emden. Und morgen wollen wir nach Greetsiel.

 

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