La Palma – 03. und 04. März 2018

Es ist der 03. März 2018. Gemeinsam mit Susana und Pedro fahren wir um 7 Uhr morgens zum Nordflughafen. Es ist noch stockdunkel. Und es regnet in Ströhmen. 

Gegen 8 Uhr sind wir dort und die Airline „Canary Fly“ teilte uns zunächst mit, dass der Flug um 30 Minuten später starten wird. Aber dann wurden wir ständig vertröstet und gegen 17 Uhr wurden wir informiert, dass der Flug ganz ausfallen würde. Der Grund war das Sturmtief „Emma“, eine Regen- und Sturmfront, die den Airport von Santa Cruz de La Palma an diesem Tage außer Betrieb setzte. Also mussten wir wieder nach Hause und es am nächsten Tag erneut versuchen.

Leider war Pedro dann so genervt, dass er auf einen erneuten Versuch verzichtete. Also fuhren Uschi und ich am 04.03.2018 nochmals zum Nordflughafen. Diesmal hatten wir Glück. Das Flugzeug hob fast pünktlich vom Boden ab.

Wir hatten ein Ferienhaus mit zwei Wohnungen auf der Finca Tropical gebucht, dazu ein Renault Traffic, der für 2 Personen total überdimensioniert ist. Leider hatte die Autovermietung kein anderes Fahrzeug mehr frei, so dass wir den Traffic nehmen mussten. Nach ca. 1 Stunde Autofahrt kamen wir am Ferienhaus an:

Haus Silvano auf der Finca Tropicana

Die Finca liegt ca. 70 m über dem Meer, absolut ruhig und bietet eine schöne Sicht auf das Meer.

Die Wohnung ist für 2 Personen ausreichend groß, hat aber einige Mängel: im Wohnzimmer gibt es nicht eine einzige Steckdose, kein Radio, kein Fernsehen, ganz schlechter Internet-Empfang über W-Lan, ganz schlechter Daten-Empfang am Handy. Im Kühlschrank war die Klappe vom Eisfach nicht mehr vorhanden, so dass die wenigen Lebensmittel fast gegen 0 Grad gekühlt waren. In der Küche gibt es eine Steckdose, und an der Mehrfachsteckdose muss man alle elektrischen Geräte anschließen:

Dafür gab es am Kopfende vom Bett im Schlafzimmer 6 Steckdosen !!!??? Die Schiebetüre im Wohnzimmer zur Terrasse lässt sich nicht richtig schließen und man hat immer ein ungutes Gefühl, das Haus zu verlassen. Es gibt noch weitere Mängel, die ich hier nicht aufführen möchte. Jedenfalls werde die ich Finca Tropical nicht mehr buchen.

Nach dem Auspacken der Koffer besuchten wir Tazacorte Playa. Wir waren erschrocken, was die Wellen in den letzten Tagen angerichtet hatten. Die gesamte Promenade war mit schwarzem Sand übersät. Die Betonabdeckungen der Promenaden-Mauer waren zum Teil abgerissen und durch die Kraft der Wellen meterweit auf die Promenade geschleudert worden. 

Noch an diesem Sonntag erreichten die Wellen eine Höhe von 3 bis 4 Meter. Einige Hausbesitzer haben ihre Hauseingänge mit Sandsäcken abgedichtet. 


Leider ist es für einen Hobby-Knipser wie mich ganz schwer, die Höhe der Wellen und die imposante Kraft des Meeres auf einem Foto festzuhalten, aber am nächsten Foto kann man es vielleicht erahnen:


Am späten Abend hatten sich die Wolken noch nicht ganz verzogen und es gab diesen stimmungsvollen Blick auf das Meer:

sdr

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1 Antwort

  1. Helmut Kipp sagt:

    Na, das war ja leider nicht so berauschend.

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