Mándate una Tapa


Mándete und tapa = Bestell dir eine Tapa!!! Das ist die Aufforderung von 26 Restaurantbetrieben und 4 Winzereien aus der Gemeinde „Granadilla/Teneriffa“, die zu einer kleinen Vorspeise einladen und somit sich dem (hungrigen) Gast vorstellen möchten.

Die Uschi entdeckte zufällig in der Tageszeitung einen Hinweis auf diese vom 15.11. – 15.12.11 befristete Aktion und schwups… am nächsten Tag saßen wir in Los Abrigos an der Hafenpromemade und konnten von einem Restaurant zum nächsten gehen, dabei die schöne Aussicht auf das Meer geniessen. Und das bei angenehmen 25 Grad… 🙂

Die Tapas etnsprachen ziemlich genau den Fotos aus dem schönen Katalog, den man in den beteiligten Restaurants bekommt. Pro Person wird ein Betrag von 2,50 EUR berechnet, inclusive Wein und Wasser!!! Super!!!

Die Bedienung in den Restaurants war sehr freundlich, in einem Restaurant sogar mehr als das, wie man auf dem Foto sehen kann, denn der junge Mann aus Uruguay nahm die Uschi direkt in den Arm, für ein Foto, wie er meinte:

Klar, dass es nach 5 Tapas und 5 mal Wein ein lustiger Nachmittag war…

Tapas werden in Spanien üblicherweise in Tapas-Bars und Bodegas serviert und dort im Stehen verzehrt. Jede Tapas-Bar besitzt dabei eine individuelle Auswahl an verschiedenen Tapas. Zu den Tapas wird meist Bier, Wein, Sherry, Wermut oder Portwein getrunken. Tapas im engeren Sinne sind kostenlose Beilagen zum Getränk. Müssen sie zusätzlich bestellt werden, sind die Übergänge von einer Tapa zu einer Ración (größere Menge) oder zu einem Pincho (baskische Tapavariante mit in der Regel aufwändigerer Zubereitung) fließend.

Um die Entstehung der Tapas ranken sich einige Legenden. So soll etwa König Alfons X. von Kastilien während einer Krankheit gezwungen gewesen sein, zwischen den Mahlzeiten Wein und kleine Häppchen zu sich zu nehmen; nach der Kurierung soll er veranlasst haben, dass Wein künftig nur noch zusammen mit einer Kleinigkeit zu Essen serviert werden dürfe.

Eine andere Geschichte führt die Entstehung auf den Brauch zurück, alkoholische Getränke mit einem Deckel abzudecken; diese seien zu Anfang mit Oliven beschwert worden, um nicht fort geweht zu werden, und mit der Zeit seien die Beschwerungsmethoden immer einfallsreicher und kunstvoller geworden.

Eine weitere Geschichte führt die Tapas auf kleine Imbisse zurück, die Feldarbeiter zwischen den Mahlzeiten zu sich nahmen, um die Zeit zwischen den Hauptmahlzeiten zu überbrücken.

Wenn man jedoch die älteren Herren in Spanien nach der Entstehung des Namens fragt, bekommt man diese Geschichte erzählt: Die Wirte in Spanien legten früher eine Scheibe Brot (Tapa) auf das Weinglas um das kostbare Getränk u.a. auch vor den lästigen, unzähligen Fliegen zu schützen. Dieser „Deckel“ wurde im Laufe der Jahre, wie weiter oben beschrieben, dann immer weiter entwickelt und entsprechend mit Olive oder einer Sardelle verziert.

 

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Uschi

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