Meran, Hafling – und Hundefrisör

Hafling ist eine kleine Gemeinde in Südtirol in unmittelbarer Nähe von Meran, ca. 12 km nord-östlich und liegt auf einer Höhe zwischen 1.200 und 2.500 m. Das Dorf Hafling liegt auf dem Höhenzug Tschögglberg links der Etsch (Adige), nahe dem Ski- und Wandergebiet Meran2000.

Der Ortsteil Hafling Oberdorf ist der einzige geschlossene Ortsteil der Gemeinde Hafling. Er wurde erst nach dem Straßenbau von Meran nach Hafling 1980 errichtet.

Das offizielle Wahrzeichen von Hafling ist die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche St. Kathrein. Hafling ist aber bekannt geworden als Namensgeber für die Haflinger-Pferde.

Im Oberdorf haben wir einen Reitstall besucht, in dem ca. 25 – 30 Haflinger stehen. Es scheint aber innerhalb der Rasse große Unterschiede zu geben: die Pferde, die wir gesehen haben, waren eher zierlich und mit kurze Mähne, siehe Fotos. Das Haflinger-Pferd  von meinem Schwager macht auf uns einen stabileren Eindruck und gefällt nicht nur durch seine lange Mähne. Haflinger sind ja eigentlich Arbeitspferde, die auf dem Feld und im Wald, insbesondere im Gebirge, ihre Arbeit verrichtet haben. Heute sind es jedoch mehr und mehr Freizeitpferde. Sie gehören zu der Gattung der Ponys und sind insbesondere bei jungen Menschen sehr beliebt. Wer mehr über diese treuen Tiere wissen will, kann oben auf den Link klicken.

Meran begeistert uns immer wieder. Es ist eine bunte, blühende Stadt, ca. 34.000 Einwohner, sie liegt inmitten eines Talkessels, umgeben von Bergen (1500–3335 m), an der Taleinfahrt des Passeiertals, des Vinschgaus und des Ultentals und ist bereits seit dem 19. Jahrhundert vor allem als Luft-Kurort bekannt. Das Kurhaus ist unten im Foto zu sehen. Es gibt eine breite Promenade entlang des Flusses „Passer“, und hier auf der Promenade ist nicht nicht Königin Sissy herum spaziert, sondern auch schon die Uschi :laugh:

Meran ist die 2. größte Stadt in Südtirol (nach Bozen) und etwa je zur Hälfte wird Deutsch und Italienisch gesprochen. Es gibt aber auch noch eine kleine Minderheit, ca. 0,5% der Einwohner, die Ladnisch sprechen.

Das mediterrane Klima in Meran zählt im Jahr durchschnittlich 300 Sonnentage. Durch die Lage der Texelgruppe wird der Talkessel von Regen und kalten Winden gut geschützt. Im Süden sichert das geöffnete Tal eine ausgeglichen warme Luft (auch im Spätherbst und im Frühjahr), was eine mediterrane Pflanzenwelt mit Palmen, Zypressen, Steineichen, Lorbeer, Myrthen und Libanonzedern erlaubt. Die Durchschnittstemperatur misst im Januar und Februar 5,5-12° C, im Juli und August 26-30° C und im November und Dezember 8-15° C.

Am heutigen Mittwoch konnten wir endlich das Netzwerkkabel kaufen, denn heute ist mal kein Feiertag 🙂 Wir haben einen schönen Ausflug an der Etsch entlang in Richtung Reschen-Pass unternommen und unseren Balu in Laas bei einer Hunde-Friseuse abgegeben. Nach ca. 2 Stunden haben wir ihn wieder abgeholt: frisch gebadet, frisiert und riecht gut. Wie Frauchen…

Das Wetter hier im Vinschgau ist sehr gut, es ist warm, zwischen 25 und 30 Grad. Aber am Wochenende soll es Regenschauer geben. Macht aber nichts, dann können wir schwimmen gehen (hier auf dem CP gibt es ein Hallenbad) und ganz ausgiebig Büroarbeit machen…

Print Friendly, PDF & Email

Uschi

Farben:
5e7630
a0250c

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.