Montepulciano: nobler Wein und Archtiekturjuwelen

Montepulciano liegt südöstlich von Siena,  zwischen den Tälern „Val di Chiana“ und „Val d’Orcia“. Lage und Bau der Stadt sind außerordentlich reizvoll und pittoresk. Die Stadt liegt auf der Kuppe eines rund 600 m hohen Hügels und ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Der Ort hat 15.000 Einwohner. Als Mittelpunkt der historischen Altstadt präsentiert sich die hübsche „Piazza Grande“ mit dem Dom „Santa Maria Assunta“, dessen Fassade nicht fertiggestellt wurde. Dann gibt es noch den burgartigen „Palazzo Comunale“, der herrliche Ausblicke auf auf die Stadt und die Weinberge gewährt.  Unterhalb der Altstadt wurde vor rund 500 Jahren die Kirche „San Biagio“ errichtet. Ein Prachtbau aus sandfarbenem Stein mit einer riesigen Kuppel. Unvorstellbar, wie man damals ohne großartige Technik, die man heute einsetzt, ein solches Bauwerk errichten konnte.

Böden, Lagen und Klima der Gegend begünstigen den Weinanbau. Durch ihn ist der Ort bekannt geworden. Der Rotwein hat einen „noblen“ Namen: Vino Nobile di Montepulciano, dessen Name aber mit dem Wein Montepulciano d’Abruzzo aus den Marken und Abruzzen verwechselt werden könnte. Die Winzer von Montepulciano machen den Unterschied in den Rebsorten, in der Haltbarkeit und in der Qualität und orientieren sich dabei an den toskanischen Nachbarn aus Montalcino. Der einfachere Wein aus Montepulciano geht als „Rosso di Montepulciano“.

Wir haben uns entschlossen, noch zwei Tage länger auf dem Bauernhof zu bleiben. Hier ist es ruhig und gemütlich. Für morgen ist die 1000-km-Inspektion mit dem Roller geplant. Und zwar in der Stadt Arezzo, ca. 60 km entfernt.

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