New York City – Tag 2

Wenn ich – wie mehr oder weniger gewohnt – teilweise ausführlich über das Erlebte hier im Reisetagebuch schreibe, dann muss ich mich im Falle von NYC bzw. Manhattan kurz halten bzw. nur Stichworte aufführen. Teilweise schreibe ich einen kleinen Kommentar unter den Bildern. Das mache ich 1) aus Zeitnot und 2) weil es so viel zu sehen gibt und ich kann die Eindrücke gar nicht alle nieder schreiben.

Schon vor 9 Uhr ging es los. Wir sind mit der Fähre gefahren, die Anlegestelle ist nur 100 m vom Wohnmobil-Parkplatz entfernt. Das Boot braucht nur ca. 10 Minuten, aber das alleine ist schon ein Erlebnis. Die Aussicht auf das südliche Ende von Manhattan ist grandios.

Die Anlegestelle in Manhattan ist am östlichen Ende der Wallstreet, also im Finanzdistrikt. Hier befinden sich zahlreich Banken und die weltgrößte Börse.

Auf der Wallstreet und in den umliegenden Straßen standen viele Lastwagen und Wohnmobile, denn es wird zur Zeit ein weiterer Kinofilm von Teenage Mutant Ninja Turtles, (in Europa auch als Teenage Mutant Hero Turtles bekannt) gedreht, der 2014 in die Kinos kommt. Es ist eine US-amerikanische Comicserie, die seit 1984 erscheint und in USA sehr erfolgreich ist. Wir erfuhren, dass die Filmindustrie jährlich 400 Million an Steuergelder in die Stadtkasse spült. Davon können 4.000 Feuerwehrleute jährlich bezahlt und die Ausrüstung erneuert werden.

Vor dem Haus der Deutschen Bank wird kräftig demonstriert. Dem Geldinstitut wird vorgeworfen, dass es Häuser, dessen Besitzer die Hypothekenzinsen nicht mehr bedienen konnten und die deshalb ausziehen mussten, absichtlich hat verfallen lassen. Das habe zum Verfall ganzer Stadtteile beigetragen. Die Klage, die in den USA „Slumlord-Suit“, zu deutsch etwa: Prozess gegen Immobilienspekulanten, genannt wird, umfasst auch den Vorwurf, die Bank hätte bei einkommensschwachen Haushalten in Hunderten Fällen rechtswidrig Zwangsräumungen durchgesetzt.

FAO Schwarz ist ein großes und das älteste Spielwarenhaus der USA auf der Fifth Avenue. Hier werden alle Kinderträume – und nicht nur die – wahr. Die Touristen fallen in Massen dort rein.

Ausserdem: Wolkenkratzer, Wolkenkratzer, Wolkenkratzer. Der Nacken schmerzt fast vom Hochschauen… 🙂

Der Byrant Park befindet sich zwischen der 5th und 6th Avenue und der West 40th und West 42th Straße in Midtown Manhattan. Durch seine zentrale Lage ist der Park eine wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt New York und somit bei Einwohnern wie auch Touristen sehr beliebt. Gegen Mittag waren dort extrem viele Menschen zu sehen. Viele spielten auf der Rasenfläche oder machten in der Mittagssonne ein Nickerchen. Scheinbar kommen aus den umliegenden Büros viele zum Essen hierhin. Es wird Schach gespielt und man kann aktuelle Zeitungen, Zeitschrift oder Bücher lesen. Mit einer Fläche von 39.000 Quadratmetern ist der Park eher ein kleinerer unter den vielen Grünanlagen New York Citys. Doch aufgrund seiner Lage und seiner Gestaltung ist er sehr bekannt. Insbesondere im Sommer finden auch Veranstaltungen auf der Grünanlage statt.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten Manhattans befinden sich nahe dem Bryant Park, wie zum Beispiel der Times Square. Direkt gegenüber steht der zweithöchste Wolkenkratzer New Yorks: der 366 Meter hohe Bank of America Tower, der 2009 fertiggestellt wurde. Der Park ist von weiteren Hochhäusern umringt.

Der Times Square liegt an der Kreuzung Broadway und Seventh Avenue und ist nach dem von der Zeitung New York Times benutzten Gebäude benannt. Er erstreckt sich von West 42nd Street bis West 47th Street und bildet das Zentrum des als Broadway bezeichneten Theaterviertels von Manhattan.

Neben etwa 40 Theatern befinden sich im Bezirk um den Times Square zahlreiche Cafés, Fast-Food-Ketten und Andenkenläden, aber auch Nobelrestaurants und Multiplex-Kinos. Der Times Square ist berühmt für seine zahlreichen Leuchtreklamen. Einige davon hat Uschi versucht, mit dem Fotoapparat einzufangen.

 

Chinatown und Little Italy sind zwei Stadtviertel in Manhattan. Man geht heute davon aus, dass ca. 150.000 Chinesen hier leben. Das ist die größte chinesischen Ansiedlung außerhalb Chinas. Sie sollen sich nun aber das Gebiet mit den Vietnamesen teilen. Dafür werden die Italiener aus Little Italy verdrängt, denn Chinatwon dehnt sich mehr und mehr aus.

In New York gibt es ein Bewertungssystem für Restaurants. Die mit der Auszeichnung A, B und C kann man aufsuchen, wobei A die beste Qualifizierung ist. Die gebratene  Pekingente oder Schweineköpfe im Restaurant-Schaufenster sieht man – wahrscheinlich aus Hygienegründen – immer seltener. Aber einige gibt es noch…

 

Am Abend, nach fast 10 Stunden, ging es dann mit der Fähre wieder zurück. Füsse hochlegen. Uff…

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