New York City – Tag 3

Die ersten drei Bilder habe ich gestern Abend vom Wohnmobil-Parkplatz gemacht. Leider kommt das Lichtermeer auf den Fotos nicht so gut raus, wie es tatsächlich vor Ort ist…

Heute sind wir nochmals nach Manhattan aufgebrochen, diesmal mit der U-Bahn bis WTC, dann zum Rockefeller-Center. Dabei sind wir am Kaufhaus Macy’s vorbei gekommen. Macy’s ist der größte Warenhausbetreiber in den USA mit 798 Filialen (Stand Januar 2013). Besonders bekannt ist das Stammhaus in New York City, das sich selbst als das größte Warenhaus der Welt bezeichnet. Es hat fast 200.000 qm Verkaufsfläche (zum Vergleich: das KDW in Berlin hat 60.000 qm).

Ein für Uschi magnetischer Anziehungspunkt war der Laden American Girl auf der Fifth Avenue. Hier kann man „lebensechte“ Puppen kaufen, die zwischen 110 und 130 US$ kosten. Das Stück. Die Firma hat in den USA bereits über 50 Millonen davon verkauft…Die kleinen Mädchen, und nicht nur die, sind ganz verrückt danach.

An der Fifth Avenue in Höhe Central Park hatten sich verschiedene junge Männer aufgebaut, die artistische Einlagen zeigten. Ein Salto aus dem Stand, vorwärts oder rückwärts, alles kein Problem. Das war wirklich sehenswert. Wahrscheinlich haben die statt Knochen irgend ein Gummi eingepflanzt bekommen 🙂

Ein kulinarisches Highlight erwartete uns im Big Nick´s auf der 77th Street/Broadway. Innen ist es ein nostalgischer Trip in die Vergangenheit. Es sieht aus wie eine U-Boot-Kantine aus der Zeit des kalten Krieges. Wahrscheinlich ist seit der Eröffnung 1962 nicht mehr renoviert worden. Aber immerhin: es hat eine A-Berwertung*. Die Speisekarte ist so groß wie das New Yorker Telefonbuch. Das heißt aber ganz bestimmt nicht, dass das Essen nicht schmeckt. Angeboten wird u. a. ein „Sumo-Burger“ mit einem Pfund Fleisch – also Fleisch vom Rind, nicht vom Sumo-Ringer 🙂 –  Gyros, Hotdogs, Rippchen, Tofu-Pilze, Hefezopf und vieles mehr. Es ist auf jeden Fall alles prima, und so ein Lokal findet man sonst nirgendwo mehr.

* Die Buchstaben, die man in den Fenstern der Restaurants in NYC sieht, sind nicht etwa die Zeugnisnoten der Kinder der Restaurantbesitzer, sondern stehen für bestimmte Hygienenormen und werden nach unregelmäßigen Kontrollen vom Gesundheitsamt ausgestellt. A ist die beste Note C die schlechteste. Alles was unter C eingestuft wurde, sollte man erst gar nicht probieren…

Nach Big Nick´s ging es erst mal in den Central Park, der bei diesem schönen Wetter von vielen Leuten genutzt wird.

Zum Schluss haben wir noch das rege Treiben der Fähren und Segelschiffe am Ufer des Battery Parks beobachtet. Der am Battery Park gelegene Hafen dient als Ausgangspunkt für die Fähren nach Ellis Island, zur Freiheitsstatue, nach Staten Island sowie im Sommer auch nach Governors Island.

Danach ging es uns wie gestern: wir waren todmüde…

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.