Newport und Providence/Rhode Island

Die nachfolgend aufgezeichnete Strecke von rd. 170 km haben in drei Etappen gemacht. Wir sind in Foxwoods (Connecticut) gestartet und nach Newport (Rhode Island) gefahren. Dann weiter nach Providence, ebenfalls Rhode Island. Die Bundesstaaten liegen auf dieser Strecke so nah beieinander, dass man manchmal auf wenigen Kilometern von Rhode Island nach Connecticut und wieder nach Rhode Island fährt. Newport ist eine Insel und auf dem nachfolgenden Bild sieht man gut, wie viele Küsten es in diesem Gebiet gibt:

Bildschirmfoto 2013-06-25 um 07.46.04

Und das ist die Strecke, die wir gefahren sind:

Alleine schon der Name Newport beschwört bei einigen Bildern von unermesslichem Reichtum und Palästen herauf. Etwa um 1890 wurde Newport zum bevorzugten Sommerdomizil der wohlhabenden New Yorker. Es entstanden opulente Villen am Meer und scheinbar sollte jede neue Villa die älteren Häuser der Nachbarn ausstechen.

Die Amerikaner nennen ihre Häuser ganz bescheiden „Summer-Cottages“. Für uns sind das Villen bzw. Paläste. An der Küste ermöglicht ein ca. 5 km langer Cliff Walk den Blick auf das eine oder andere Sommerhaus und den exklusiven Supr-Meerblick . Manche Häuser kann man auch besichtigen. So z. B. das Haus „Breakers“, das 1895 erbaut wurde für den damals reichsten Amerikaner, Cornelius Vanderbilt II. Das Haus hat 70 Zimmer.

Aber Newport ist nicht nur für seine Villen, sondern auch für Segler ein Begriff. Denn hier ist die Heimat des America´s Cup. Und Tennis wird hier auch gespielt: auf Rasen. Es gibt hier das weltgrößte Tennismuseum und hier fand 1881 die erste Tennismeisterschaft der USA statt.

Am Abend sind wir nach Providence gefahren, und zwar zum Home-Depot. Das ist eine Baumarkt-Kette, ähnlich wie Obi in Deutschland, nur etwas größer. Und dort haben wir auf dem Parkplatz übernachtet. Gegenüber den Parkplätzen vom Walmart hat Home-Depot den Vorteil, dass die abends gegen 8 oder 9 Uhr schließen und dann ist dort Ruhe. Und eine starke Wlan-Verbindung gab es auch. Alles kostenlos…

Die Stadt Providence haben wir dann am Montagmorgen besichtigt. Warum die gesamte Innenstadt unter Denkmalschutz steht – als einzigste Großstadt der USA – ist uns nicht klar geworden. Am Nachmittag sind wir dann zum Campground Canoe River in Mansfield aufgebrochen. Wir wollten mal wieder alle Batterien von unseren Notebooks, Fotoapparat usw. aufladen. Der CG hat viele Stellplätze im Wald, also viel Schatten. Das ist bei Temperaturen von 35 Grad angenehm. Bis nach Boston sind es noch 32 Meilen = ca. 52 km. Näher an Boston heran haben wir keinen CG gefunden…

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