Rom – da sind wir wieder

Also das mit der Münze in den Trevi-Brunnen werfen, stimmt: wir sind zurück gekommen. Der damalige Anlass war unsere Hochzeitsreise. Und die ist schon 17 Jahre her…

Wir sind nun ca. 1.550 km von Lemgo entfernt. Wie wir in den deutschen Wetternachrichten erfahren haben, gibt es gerade in den letzten Tagen große Regenfälle in Ostwestfalen. Regen: davon können die Römer nur träumen. Hier sind es morgens um 10 Uhr bereits 27 Grad im Schatten.

Vom Bolsena-See sind wir am Donnerstag in das ca. 110-km entfernte Rom gefahren. Fahrzeit etwa 2 Stunden bis zu dem im Südosten von Rom liegenden Stellplatz. Das ist ein 24-Stunden bewachter Platz 6 km vom Zentrum entfernt und bietet Stellfläche für rund 150 Wohnmobile.Wir wussten ja, dass Rom ca. 3 Mio. Einwohner hat. Was wir nicht mehr in Erinnerung hatten: es gibt grob geschätzt etwa 6 Mio. Roller :soldier: Es ist unvorstellbar. Die Roller schwirren wie die Fliegen über die Straßen, Verkehrsregeln sind weitestgehend unbekannt. Jeder fährt auf „Sicht“, damit meine ich, wenn irgendwo noch eine kleine Lücke zu sehen ist, dann rein mit dem Roller. Egal, ob links und rechts ein Auto fährt, ein Bus oder eine Straßenbahn. Man kann kaum ein Aussenfoto machen, ohne dass ein Roller ins Bild fährt.

Wir haben unseren Roller tunlichst in der „Garage“ gelassen und sind mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. 4 € kostet ein Tagesticket, und man kann alle Busse, Straßenbahnen und die beiden U-Bahn-Linien so oft benutzen, wie man will.

Die erste Fahrt ging bis zum Hauptbahnhof. Dort sind wir ausgestiegen und zu Fuß gelaufen. Erstes Ziel war der Trevi-Brunnen. Beim Spaziergang durch die Innenstadt fiel auf: wir kennen keine Stadt, in der historische Gebäude, sehenswerte Plätze, Museen usw. so dicht gedrängt sind, wie in Rom. Man geht kaum ein paar Schritte weiter, und schon sieht man wieder etwas Bewundernswertes. Weniger bewundernswert ist der Preis für einen Cappuccino in der Innenstadt. Der kostet hier 3 Euro… Um unseren Balu die Ausflüge zu erleichtern, tragen wir ihn abwechselnd in einer kleinen Kiste. Das viele Herumlaufen und die sehr belebten Straßen sind nicht mehr so seine Welt. Und bei den Temperaturen schon gar nicht.

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Uschi

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