Savannah – Teil 2

In der Innenstadt von Savannah dreht sich alles um die Architektur, ganz überwiegend aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg, also etwa vor 1860. Der englische Einfluß ist nicht zu verleugnen. Die Stadt wurde 1733 von dem britischen General James Oglethorpe gegründet und befindet sich etwa 25 km von der Atlantikküste entfernt am Savannah River. Sie war die erste Siedlung der englischen Kolonie Georgia und bis zum Bürgerkrieg ein wichtiger Hafen für Baumwolle. Savannah-Downtown ist „schachbrett-artig“ aufgebaut.

Die prachtvollen Herrenhäuser und wunderschönen Plätze sind wirklich sehenswert. Das haben wir so nicht erwartet. Savannah ist in der Region bekannt für seine Honigherstellung. In einem Laden konnten wir alles probieren. Vom Naturhonig in vielen Geschmacksrichtungen über Seifen, Cremes und Kaffee mit Honig. Alles köstlich und duftend. Gemütlich eingerichtet ist auch das Café „Gallery Espresso“, mit Sofas und Sessel und einer Bilderausstellung. Im Angebot waren verschiedene Kaffee-Sorten, die man entweder vor Ort trinken oder als ganze Bohne mit nach Hause nehmen konnte.

Das Wetter ist sehr gut. Es ist sonnig und warm, um die 30 Grad. Vor zwei Tagen tobte in Oklahoma ein Tornado mit einer Geschwindigkeit von 200 Meilen pro Stunde, das sind rund 320 km/h. Der Tornado hatte eine Breite von 3 km und verwüstete die Stadt „Moore“ fast vollständig. Laut der Nachrichten im Fernsehen war die Kraft des Tornados stärker als die Atombombe von Hiroshima. Es gibt Tote und Verletze. Von all dem haben wir hier nichts gemerkt, wir sind ca. 1.600 km entfernt.

 

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Uschi

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