Schiffsunglück vor Giglio

Ein schweres Schiffsunglück ist direkt vor der Insel Giglio zu beklagen. Dort waren Uschi und ich im Oktober 2010. Eine wunderschöne, kleine Insel…siehe hier!!!

TAZ vom 15.01.2012: Fünf Tote, Dutzende Verletzte und immer noch mindestens 17 Personen vermisst: Das war am Sonntagmittag die vorläufige Bilanz des Kenterns des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia vor der toskanischen Isola del Giglio.

Das Unglück ereignete sich am Freitagabend kurz nach 21.30 Uhr, nur zwei Stunden nachdem das mit modernster Technologie ausgerüstete Riesenschiff vom etwa 100 Kilometer nördlich von Rom gelegenen Hafen Civitavecchia in See gestochen war. Die Reise sollte durchs westliche Mittelmeer führen.

Doch obwohl die See ruhig war, es kaum Wind gab und die Sichtverhältnisse gut waren, ging plötzlich ein starker Ruck durch das Schiff. Unmittelbar darauf fiel der Strom aus. Die Costa Concordia hatte direkt vor der Isola del Giglio, der „Lilieninsel“, einen Granitfelsen geschrammt; dabei war ein Felsbrocken abgerissen und ins Schiffsinnere eingedrungen.

Die Ursache: Statt im gebührenden Abstand von drei bis fünf Seemeilen hatte Kapitän Francesco Schettino sein Schiff bis auf wenige hundert Meter an die Insel herangesteuert. Er folgte damit einem alten Brauch der Costa-Kapitäne. „Der Fels war in den Navigationskarten nicht eingezeichnet“, behauptete Schettino später.

 

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Uschi

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