Valensina – Valencia

Vom „Spätzle-Fritz“ sind wir dann am Dienstagmorgen weitergefahren, und zwar wieder in südlicher Richtung bis nach Chiva. Chiva liegt ca. 25 km westlich von Valencia. Strecke: 180 km.

Bisher dachte ich immer, der Orangen-Bedarf auf der ganzen Welt wird durch unsere 6 Orangen-Bäume in Taucho gedeckt. Aber nein!!! Auf dem Weg von San Rafael del Rio bis nach Chiva sind wir ständig an Orangen-Felder vorbei gefahren. So weit das Auge sehen konnten: Orangen-Bäume und Mandarinen-Bäume. Wahnsinnig viele. Zu einem großen Teil liegen die Früchte auf dem Boden. Keine Ahnung warum. Keine Ahnung, ob die noch verwertet werden. Wir müssen uns da mal schlau machen.

Nun sind wir ca. 6,5 km ausserhalb von Chiva, in landschaftlich sehr schöner Umgebung mit Blick auf eine ebenso schöne Berglandschaft. Wir stehen auf dem Stellplatz von Sylvia und Matthias und sind sofort sehr freundlich von den beiden empfangen worden. Der Garten ist sehr groß, wir stehen auf der Wiese zwischen Mandel- und Olivenbäume. Wer die Homepage von den beiden besuchen will, kann hier klicken: www.bikerfarm.net.

Zur „Freude“ vom Balu gibt es hier zwei Schäferhunde, die „Erzfreinde“ von unserem Hund. Einer der beiden ist sehr verträglich, der andere sehr wild und will den Balu immer dadurch zum Spielen animieren, indem er den Balu ganz leicht in den Nacken beisst. Das versteht der Balu aber als Angriff und knurrt und fletscht die Zähne.

Hier die Koordinaten für alle, die Sylvia und Matthias mal aufsuchen wollen und die Adresse ins Navi eingeben: E-46370 Chiva/Valencia, CV 379, N 39°30’58 – W 0°45’29. Oder: wenn man in Chiva am Bahnhof ist, dann rechts auf die Landstraße CV 379, und auf dieser Landstraße 6,5 km durchfahren. Aber Achtung: in einigen Stellplatzführern wird der Osten mit dem Westen verwechselt, also statt E ist W richtig.

39°30’39 N und 0°45’28 E
das ist falsch.

Richtig ist:
39°30’39 N und 0°45’28 W

(also statt E = W)

Heute haben wir unseren Roller abgeladen und sind bis zum Bahnhof von Chiva gebraust, dann mit dem Zug und der U-Bahn bis zum Zentrum von Valencia. Bis zum Zentrum haben wir knapp eine Stunde gebraucht.Die Diesellok schnaufte und machte einen Höllenlärm und man wurde kräftig durchgerüttelt.

Valencia ist die drittgrößte Stadt von Spanien, nach Madrid und Barcelona.Die Spanier sagen seit je her: ein auf die Erde gefallenes Stück Himmel…Tatsächlich sind die Voraussetzungen dafür gegeben: ein mildes und trockenes Klima, viele historische Bauwerke, die umliegenden fruchtbaren Gärten, und die Mittelmeerküste.

Wir waren sehr angetan von den Bauwerken hier im Zentrum, also von den Häusern, Kirchen, Rathaus, Bahnhof, Stierkampfarena usw. Alles ist sehr sauber, alles macht einen gepflegten Eindruck. Die Fassaden sehen aus wie frisch gestrichen und alles ist gut „in Schuss“.

Besonders waren wir von der Markthalle angetan. Alleine das Gebäude ist schon sehenswert. Aber erst recht , was drin ist. Es gibt eine Riesenauswahl an Obst, Gemüse, Käse, Fleisch und Fisch. Am Nachmittag sind wir dann wieder zurück zu unserem Stellplatz gefahren.

Die Temperaturen: in der letzten Nacht ca. 6 Grad, tagsüber in Valencia 18 Grad. Es war überwiegend sonnig, aber trocken. Als wir wieder auf unserem Stellplatz waren, kam eine kleine Regenschauer und wir konnten einen Regenbogen fotografieren.

Nicht so gut, sondern total schrecklich sind die Nachrichten über das Wetter auf den Kanaren im Allgemeinen, und Taucho im Besonderen. Nachdem es vor über einer Woche schon einmal ein ganz schlimmes Unwetter gegeben hat, steht nun unser Büro und der Keller seit gestern wieder unter Wasser. Und das Unwetter soll noch bis zum Wochenende anhalten.

Das ist mehr als ärgerlich für unsere Freunde Meggy und Volker: sie haben nah dem ersten Unwetter sehr viel Arbeit damit gehabt, so ziemlich wieder alles auf Vordermann zu bringen, und nun geht die „Chose“ wieder von vorne los…

Und hier Uschi´s Bilder vom Tage:

 

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Uschi

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