Von Chipa nach Santa Pola (Valencia)

Wir haben Sylvia und Matthias verlassen und sind nach Santa Pola gefahren, ca. 200 km südlich, kurz hinter Alicante. Das Unwetter, das von den Kanaren hoch zum Festland kommt, hat uns nun hier erwischt: es regnet so stark, dass wie den Fotoapparat gar nicht heraus holen mögen. Santa Pola ist auch nicht gerade hübsch. Viele Wohnkästen stehen am Stand entlang. Einzig ist, dass es hier die größte spanische Fischerei-Flotte am Mittelmeer gibt. Fisch kommt hier frisch auf den Tisch. Santa Pola ist also mehr ein Ort für Fisch-Gourmets. Für die wird sich ein Abstecher lohnen.

Anfänglich dachten wir, wir sind so ziemlich alleine auf unserer Spanien/Portugal-Tour unterwegs. Da haben wir uns aber total verschätzt: hier, südlich von Valencia, zählt die Gegend schon zu Südspanien, und die Campingplätze sind voll!!! Gestern sind wir zu einem Stellplatz gefahren, ohne telefonische Anfrage. Alles war belegt. Dann sind wir hier in Santa Palo gelandet. Der Campingplatz „Bahia“ hat rd. 340 Stellplätze. N 38°12’4 W 0°34’11. Alles voll, bis auf 3 Plätze. Und unser Platz ist so klein, dass nur das WoMo hinpasst. Also fahren wir heute weiter….

Noch eine Bemerkung zur Sprache: seit wir die französich-spanische Grenze überschritten haben, spricht man kein reines Spanisch, also das Kastilisch (=castellano). Zunächst sprach man „catalan“, dann in der autonomen „Comunitat Valenciana“ das „valenciano“. Das ist ein Dialekt des Katalanischen und geht zurück auf die Zeit, als Valencia zum Königreich von Katalonien und Aragón gehörte. Auch die Schreibweise ist anders. Aber gut für uns: die Leute verstehen uns, da sie auch das Kastilisch beherrschen.

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Uschi

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