Waldbrand auf Teneriffa – Tag 15

Das Feuer auf Teneriffa brach am 15.07.2012 kurz nach Mittag aus und verbreitete sich oberhalb von Taucho, La Quinta, Ifonche und Vilaflor sehr schnell. Ob es Brandstiftung war, konnte nicht geklärt werden.

Nun sind es 15 Tage her, vor einer Woche wurde komplette Entwarnung gegeben und bis heute sind die Brände nicht wieder neu entfacht. Man spricht davon, dass rund 2.000 Hektar Wald vernichtet wurden.

In den Teneriffa-Zeitungen konnten man folgendes lesen:

Hunderte Einsatzkräfte bekämpften am Boden und aus der Luft das Feuer, dessen rechte Flanke sich in Richtung Vilaflor bewegte, während die linke Flanke Guía de Isora bedrohte. Letzten Meldungen des Cabildos zufolge war das Feuer an der Front im Gebiet vom Barranco de Erques besonders aktiv. Vier Löschhubschrauber waren im Einsatz. Am 17. Juli traf Verstärkung in Form von Löschflugzeugen vom Festland ein.

Die Hitzewelle, von der die Kanaren in diesen Tagen betroffen sind, hat die Löscharbeiten erheblich erschwert und das Feuer zum Teil neu angefacht. Temperaturen von bis zu 40 Grad im Süden der Insel und 52 Grad in unmittelbarer Nähe des Waldbrands wirkten den Bemühungen der Löschtrupps entgegen. Über 300 Einsatzkräfte versuchten entlang der Flanken des Brandes eine weitere Ausbreitung über Vilaflor, Guía de Isora und Las Cañadas zu vermeiden. Die kanarische Regierung hatte bereits am 15. Juli vor einer drohenden Hitzewelle gewarnt.

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