Wilmington

Wilmington mag als Ort, der die Zeit vor dem Bürgerkrieg aufleben läßt, nicht so bekannt sein wie Charleston oder Savannah, aber die größte Stadt im östlichen North Carolina punktet mit historischen Vierteln, Gärten und vielen netten Cafés. Hinzu kommt ein gemächliches Stadtbild ohne Menschenmassen.

Am Ufer kann man viel hundert Meter über den „Boradwalk“ gehen und das Treiben der Boote auf dem „Cape Fear River“ beobachten. Auf der anderen Uferseite liegt ein ehemaliges Schlachtschiff der US-Marine, das „Battelship North Carolina (BB55)“, in dem sich heute ein Museum befindet.

Auf unserem Weg durch „Down-Town“ entdeckten wir „The cotton exchange“, die frühere Baumwoll-Börse sowie Lagerhaus. Heute befinden sich dort viele Geschäfte und Kneipen. Unter anderem auch das Restaurant „The German Café“, so richtig mit Schnitzel, Bratwurst und Sauerkraut. Wir wissen das natürlich nur von der Speisekarte… 🙂

Dann zog die „Front Street Brewery“ unsere Blicke auf sich, denn zufällig lasen wir, dass dort – unter anderem – „Kölsch-Bier“ gebraut und eine Brauereiführung mit „Verköstigung“ angeboten wird. Klar, dass ich dort teilgenommen habe.

Die Stadt hat auch einen Flughafen mit zwei Start- und Landebahnen. Die waren als „Notfall-Landeplätze“ für das Space-Shuttle-Programm vorgesehen. Etwas außerhalb der Stadt sahen wir – wie auch schon in Florida – Bäume, die kahl sind und wahrscheinlich durch das zwischenzeitlich aufgestaute Wasser, in dem sie stehen, nicht überleben können. Jedenfalls haben wir keine andere Erklärung.

Auf dem Rückweg zum CG sind wir nochmals zum Strand gefahren, und zwar nach „Oak Island“, um noch eine „Nordic-Walking“-Einheit einzulegen. Das war aber für mich zuviel. Ich habe mir die Füße platt bzw. wund gelaufen. Drei dicke Blasen machen nun in den nächsten Tagen Probleme. Da konnten auch die vorbei fliegenden Pelicane nur wenig Trost spenden…

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