Wir sind nun unterwegs…

Nun haben wir das Gelände von Lazydays verlassen. Unsere anfängliche Planung, bis 03.12.2012 dort zu bleiben, war vollkommen richtig. Die gesamte Zeit haben wir auch benötigt, um alles zu organisieren: Anschaffung des Wohnmobils, gesamter Hausrat für das Wohnmobil kaufen, Anschaffung des PKW, amerikanischer Führerschein machen, Zulassung und Versicherung der Fahrzeuge, Eröffnung eines Bankkontos, Prüfen des Wohnmobils auf Mängel, Werkstattbesuche für Mängelbeseitigung und Sonderwünsche, wie z. B. die Abschleppvorrichtung für den PKW an das Wohnmobil.

Es fehlen nun nur noch die reklamierten Sicherheitsgurte und die Nummernschilder. Solange man die Nummernschilder noch nicht hat, fährt man hier mit einer vom Händler vergebenen Nummer, die auf einem dünnen Karton ausgedruckt und ans Heck vom Fahrzeug gehangen wird. Die „Kartonnummer“ gilt 30 Tage. Reicht das nicht, bekommen man nochmal eine Verlängerung um 30 Tage. Übrigens: Hier hat jeder am Heck ein Nummernschild. Vorne nicht. Und den amerikanischen Führerschein brauchen wir, um einen Rabatt bei der KFZ-Versicherung von 50% zu bekommen. Das lohnt sich! Und ausserdem ist es doch chic, mit einem Ami-Führerschein herum zu fahren :-))

Ich möchte aber an dieser Stelle sagen, dass ich hätte noch weitere 6 Wochen hier bleiben können. Die Gegend hier in der Nähe von Tampa und St. Petersburg mit den Küstenstreifen und Sandstränden am Golf von Mexico hat mir schon sehr gut gefallen. Hier gibt es noch so viel zu sehen, wo wir noch gar keine Zeit für hatten.

Und dann hat mir das ganze „Ambiente“ von Lazydays gut gefallen: es ist vergleichbar mit einem Yachthafen/Marina, wo ständig die Boote – große, kleine, alte, neue, einfache, luxuriöse – rein und raus aus dem Hafen fahren. So ähnlich ist es bei Lazydays mit den Wohnmobilen. Es bewegt sich immer was, immer ist was los.

Dann die Nähe zu der Stadt Brandon, wo die gesamte Infrastruktur vorhanden ist: Restaurants, Shopping-Malls, Ärzte, kleinere Geschäfte aller Art, Supermärkte, Baumärkte, Autohäuser, einfach alles. Und ein Aldi. Aber der hat uns dann doch sehr enttäuscht, denn das Sortiment ist ganz anders, als bei uns in Deutschland. Beim ersten Besuch haben wir Brötchen zum Aufbacken gefunden, die ganz ok waren. Brot nach deutschen Vorstellungen gibt es ja hier nicht. Da müssen wir große Abstriche machen. Aber wir haben uns nun mit den hiesigen Brötchen und Brot arrangiert. Sehr gute Brötchen gibt es bei Sweetbay in der Kühltheke. Auch zu Aufbacken. Aber die sind klasse. Und Aldi ist gut für Selters, also Sprudelwasser 🙂

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