Zu Gast bei ELVIS…

Gestern haben wir „Graceland“ besucht, das Anwesen von Elvis, und an einer Besichtigungs-Tour teilgenommen. Um es vorweg zusagen: diese Tour war ein Knüller. Es werden verschiedene Touren angeboten, von 22 bis 70 US$. Wir haben uns für Tour B entschieden, 37 US$ pro Person. Da wir aber in den Genuss vom „Senior-Rabatt“ kommen und auch noch ADAC-Mitglied sind, zahlten wir 30 US$ = rund 23 EUR. Die Tour war jeden Cent wert…

Über Elvis selbst möchte ich in diesem Beitrag nicht viele Worte verlieren. Es gibt haufenweise Bücher oder Informationen im Internet. Nur soviel: Elvis hat bereits mit 22 Jahren das Anwesen von einer Dame namens „Grace“ gekauft. Der Name gefiel ihm gut und dann wurde da „Graceland“ draus. Für heutige Verhältnisse ist das Haus eher als bescheiden zu nennen. Es hat nur ein paar Zimmer und ein großes, park-ähnliches Grundstück. Musik- und Filmstars der heutigen Zeit wohnen da ganz anders. Aber damals war das bestimmt schon der pure Luxus. Elvis zahlte damals 100.000 Dollar dafür. Er hat in der Folgezeit unvorstellbar viel Geld verdient – aber auch unvorstellbar viel ausgegeben. Auch für wohltätige Zwecke. Er verschenkte Autos an Familienangehörige oder Freunde. Und sogar auch an wildfremde Menschen. Wenn er von jemandem angesprochen wurde, dem es nicht gut ging, dann zückte Elvis schon das Scheckbuch. Man schätzt, dass bis heute über eine Milliarde an Tonträgern verkauft wurden. Zudem war Elvis damals einige Jahre der Filmstar Nr. 1 in den USA mit Rekord-Gagen.

Schade. Wirklich jammerschade ist, dass einige Musik-Genies mit ihrem Leben nicht klar kommen und uns viel zu früh verlassen. Spätestens dann, wenn man am Grab vom Elvis steht, denkt man: was hätte da nicht noch alles kommen können..

Der Druck, immer vorne in der ersten Reihe der Hitlisten zu stehen, immer anerkannt, bewundert und bejubelt zu werden, ist scheinbar immens groß. Gehen die Verkaufszahlen dann mal zurück, läßt der Ruhm nach oder wird das Geld ausgeben zu leicht gemacht, dann kommen Alkohol, Drogen oder andere Abhängigkeiten ins Spiel. Ich erinnere – ausser im Falle Elvis – nur an Michael Jackson und Amy Winehouse. John Lennon wäre auch noch zu nennen, wenn es um zu frühes Sterben geht. Aber der ist ja bekanntlich erschossen worden…

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