17-Miles-Drive

Heute haben wir einen Ausflug zum 17-Miles-Drive unternommen. Unser Freund Peter, der schon zuvor erwähnte Seebär 🙂 hat Recht gehabt: Ein absolutes Muss, wenn man die Küste von San Francisco nach Los Angeles fährt. Der Eingang zu dieser Straße war ja nur rund 3 Meilen von unserem schönen Stellplatz entfernt, dem Starbucks-RV und Vip-Resort 🙂. Die Fahrt auf dieser Privatstraße kostet pro PKW 10 US$. Die Route jedoch ist jeden Cent wert.


Bei der Erwähnung von Pebble Beach bekommen nicht nur Golfer eine Gänsehaut. Auch Naturliebhaber. Im Grunde genommen handelt es sich um ein großes, hügeliges Waldgebiet, das am Meer liegt. Oder anders ausgedrückt:  eine weitläufig abgesperrte Milliardärs-Enklave mit vielen diskreten Golfclubs und ganz vielen diskreten Villen. Traumhaft schön. Und unser Entschluss steht fest: Wir werden weiter Lotto spielen. Aber US-Lotto, da kann man hunderte Millionen gewinnen.. 🙂

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Eine von den vielen Villen gehört Brad Pitt. Zum Glück lässt man Normalsterbliche – wie wir es sind – über die 17 Meilen fahren.    

Atemberaubende Ausblicke, faszinierende Einblicke, raue Landschaften und beinahe surreal schöne Wälder – eine Fahrt auf dem 17 Mile Drive ist großes Kino in Slow-Motion. Und gutes Wetter hatten wir heute auch. Also: freie Sicht in alle Richtungen.

17-Miles Drive

Die ersten vier Stopps kann man getrost auslassen. Leider sind die Bäume zwischenzeitlich so hoch gewachsen, dass man die schöne Bucht von hier aus gar nicht mehr sieht.

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Richtig toll wird es, wann man ans Wasser kommt, sprich: an den Pazifik.

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Hier leben viele Tiere: im Wasser und an Land. In den sogenannten Tide-Pools – das sind kleine Wasserstellen, die zurückbleiben, wenn die Flut zurück geht – kann man viele Seeanemonen oder Seesterne finden. Außerdem sieht man Muscheln, Krebse, Seelöwen, Seevögel, Pelikane, Wasserratten und viele mehr. Und alles live, alles lebt…

Am Nachmittag haben wir dann noch eine ausgedehnte Wanderung am Strand, rechts von der Süßwasser-Lagune, unternommen. Bis zum Sonnenuntergang.

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Hier sieht man kaum jemanden, man hat den Strand ganz für sich alleine und kann dann auf einen der Felsen sitzen, und auf den Sonnenuntergang warten:

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