Andros Tag 1

Nachdem wir in Rafina angekommen sind und die Tickets für die Fähre gekauft haben, konnten wir bis 16:30 Uhr die Zeit mit einem Mittagessen in einem Restaurant und einem Spaziergang verbringen

Dann ging es los: wir durften mit unserem Wohnmobil als letztes Fahrzeug auf die Fähre fahren und dort um 180 Grad drehen und konnten beim Anlegen auf Andros als erstes Fahrzeug die Fähre verlassen. Die Überfahrt hat 2 Stunden gedauert und die Fähre fährt weiter nach Naxos, Mykonos und Tinos

Der erste Eindruck von Gavrio war schon ein sehr guter Eindruck: viele wirklich liebevoll eingerichtete und dekorierte Cafés und Restaurants direkt am Hafen…

Da es schon relativ spät war, haben wir den „Alternativen Campingplatz“ von Andros angesteuert. Das war nun der 2. Besuch auf einem „Alternativen Campingplatz“ in Griechenland. Der erste war auf der Insel Thassos. Nun wissen wir auch, was man mit „Alternativ“ meint: wenn ein Campingplatz ungepflegt, schon einige Jahrzehnte alt ist, und seit dem auch nichts mehr neu investiert wurde (der Engländer beschreibt so einen Zustand mit „down“) dann nennt man seinen Campingplatz „Alternativen Campingplatz“…

Wir sind daher nur eine Nacht geblieben und der Silvia und dem Michi nach Batsi gefolgt, die dort schon einige Tage mit ihrem kleinen Wohnmobil, also ein Kastenwagen, stehen

Sofort waren wir von Batsi begeistert. Es ist eine kleine Stadt, man kann es auch größeres Dorf nennen, das in unseren Augen so ein typisches griechisches Dorf ist: alle Häuser in Weiß, Fensterrahmen in Blau, wegen der Hanglage wurden die Häuser terrassenförmig übereinander angeordnet. Wer also hier ein Farbengeschäft eröffnen möchte, braucht nur 2 Farben aufs Lager legen 🙂

Wir haben einen Stellplatz direkt am Hafen gefunden, 2 Meter von der Kaimauer entfernt. Das Wasser ist so klar und sauber, dass wir sofort von der Kaimauer hineinspringen können. Kein 3 Meter entfernt ist ein Stromanschluss und Wasserhahn. Und 30 Meter entfernt, im Haus des Hafenmeisters können wir die Toilette nutzen und unser „Schwarzwasser“ entsorgen. Besser geht es nicht…

Den ersten Tag haben wir am Strand gefaulenzt. Und zwar gegenüber der Asterix-Bar, der die Sonnenliegen und Sonnenschirme gehören und die man kostenlos nutzen darf. Selbstverständlich sieht der Wirt es gerne, wenn man sein Getränk bei ihm bestellt, was für uns kein Thema ist. Den Sonnenschirm haben wir aber nicht gebraucht, weil wir unter einem großen Baum lagen, der uns Schatten spendete. 

Am 2. Tag war dann Schluss mit der Faulenzerei und wir haben eine Fahrradtour unternommen. Quer über die Insel zur Hauptstadt Andros, die genau wie die Insel heißt, aber auch Chora genannt wird:


 
Es war eine sehr schöne Tour, wenn auch wegen der Hitze und den Bergen zum Teil eine anstrengende Tour. Die Tour, die oben zu sehen ist, zeigt nur den Rückweg, weil ich erst bei der Rückfahrt mit der Aufzeichnung begonnen habe.


 

 

 

 

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