Arches NP – Devils Garden Trail

Unser letzter Tag in Utah bot uns wieder einmal eine spektakuläre Wanderung. Der Devils Garden Trail im Arches Nationalpark ist meine persönliche Nummer 3, wenn man mal die Wanderungen in den Utah Nationalparks vergleicht, obwohl: jeder Park und jeder Trail ist anders, daher schwer vergleichbar und daher äußerst interessant.

Trotzdem hier meine Hit-Liste:

  • 1 = Zion NP = Angels Landing
  • 2 = Bryce Canyon = Peek-A-Boo
  • 3= Arches NP = Devils Garden

Der Devils Garden Trail ist hin und zurück 6,7 km lang. Das hört sich nicht besonders viel an. Aber die Strecke hat es in sich!!!

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Im Gebiet von Devil’s Garden liegen die meisten Steinbögen des Parks. Die äußerst lohnende Wanderung führt durch eine beeindruckende Fels- und Wüstenszenerie zu Landscape Arch, einem der größten freistehenden Steinbögen der Welt ( Spannweite 93 Meter!)

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Bei einer Stärke an der schmalsten Stelle von geschätzt nur einem Meter scheint er der Schwerkraft zu trotzen. Früher konnte man den Landscape Arch umrunden und unter ihn hindurch gehen. Jedoch als am 1. September 1991 ein großer Brocken aus dem rechten Teil des Arch herausbrach, wurde der Weg gesperrt und der Bereich um den Arch eingezäunt.

Dahinter verengt sich der Weg. Hinter Wall Arch, einem kleineren Steinbogen mit einer Spannweite von 20 Metern, führt ein kurzer Nebenweg zu den beiden Steinbögen Partition Arch und Navajo Arch. Der Weg geht weiter zum Double O‘ Arch, einem Felsbogen mit zwei Öffnungen.

Genau da, wo ich stehe, ist am 30.04.2015, also vor rund 7 Wochen, ein Stück vom Felsen heraus gebrochen

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Nur haben dieses Hinweis-Schild erst nach der Besteigung gelesen:

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Die Uschi war heute total mutig. Der Wanderweg ab Landscape Arch wird anspruchsvoller, steiler und gefährlicher. Hin und wieder braucht man beide Hände, um sich abzustützen oder schräge Felswände zu überwinden. Oder es geht in luftiger Höhe über schmale Felsvorsprünge, die teilweise nur 15 – 20 cm breit sind, weiter

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Unterwegs trafen wir ein Ehepaar aus Boston, die für ihren Neffen einen Affen auf ihren Reisen mitführen und ihm ständig Fotos schicken und ihm zeigen, wo sein Kuscheltier überall in USA gewesen ist. Wir durften uns auch mal mit dem Affen fotografieren lassen

Uschi, Affe und ich...
Uschi, Affe und ich…

Unten am Parkplatz wieder angekommen, wurde der Uschi ganz feierlich der Orden of the US-Mountain-Goat veliehen 🙂

ziege

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Ein Kommentar

  1. Booh, Mann, das war eine Wanderung !!
    Ich habe mindestens 5 Minuten überlegt, vor der ersten gefährlichen Etappe. Hoch geht ja, aber man muss ja auch wieder zurück und runter.
    Auf den Fotos sieht es ja eher harmlos aus.
    Schwierige Wanderung mit vielen steilen Aufstiegen, sehr felsig und TIEFE ABGRÜNDE!

    Geschafft !!

    Hatte aber auch mal echt Angst ( schwitz ) an einer Stelle, sicherlich ist die Aussicht eine Belohnung.

    Die Wandernadel ist doch wohl auch der HAMMER, oder ?

    Auf gleichem Weg haben wir 2 nette Ehepaare kennengelernt, aus Deutschland (Berlin) und aus Boston.

    Zu Hause (in der Wo-Do) bin ich nun glücklich und habe eine super tolle Wandererinnerung an den Arches NP.

    Wie auch an den ZION und BRYCE NP. Unvergesslich ! :-))

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