Athen – Tag 2

Heute sind wir mit dem Bus und der Metro zur Akropolis gefahren. Es lohnt sich auf jeden Fall, zuerst ein 5-Tages-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel zu kaufen, auch wenn man keine 5 Tage bleibt. Das Ticket kostet 9 EUR und gilt für alle Verkehrsmittel in Athen.

Vom Campingplatz aus geht der Bus (Line A15 und B15) in 20 Minuten bis zur Endhaltestelle, dann steigt man in die Metro (rote Linie) und fährt 5 Stationen bis zur Arkropolis. Also alles sehr einfach.

Wer mehr über die Akropolis wissen möchte, kann bei Wikipedia ausführliche Informationen erhalten, daher erspare ich mir jede Beschreibung an dieser Stelle 🙂

Der Eintritt zur Akropolis kostet 10 EUR für Mitglieder der EU, die 65 Jahre und älter sind. Sonst 20 EUR. Will man alle historischen Stätten besichtigen, dann ist der Preis 30 EUR bzw. 15 EUR.

Total erstaunt war ich über die Anzahl der Besucher: ich kann mich nicht erinnern, dass so viele Menschen gleichzeitig eine Sehenswürdigkeit oder ein Monument oder ein National-Park besichtigt haben. Man wurde teilweise „dadurch geschoben“. Einmal oben angekommen, hat mich auch die Größe überrascht. Ich habe vorher nicht vermutet, dass oben auf dem Berg ein so großes Gelände ist. Aber wie gesagt: Massen von Menschen…

Die Akropolis ist für mich eine ewige Baustelle, wie es auch der Kölner Dom ist: beides wird wohl nie fertig gestellt werden 🙂 Trotzdem ist es total beeindruckend, die ehemalige Stadtfestung zusehen, auch wenn nur noch Fragmente vorhanden sind.

Nach dem Besuch der Akropolis sind wir nur wenige Schritte weiter in die Altstadt gegangen, die sich „Plaka“ nennt: enge Straßen bzw. Gassen, überwiegend Auto frei. Die Temperaturen waren angenehm mit 27 Grad…

Der Stadtteil und seine Bausubstanz können auf eine Kontinuität bis in die Antike zurückblicken. Viele Häuser haben Grundmauern aus der Antike, wenn auch die Fassaden zumeist aus dem 18. Jahrhundert stammen. Bis zur modernen Stadtplanung des frühen 19. Jahrhunderts bildete sie den Kern der Stadt Athen. 1840 lebten noch 19.000 Menschen in der Altstadt. Danach wandelte sich Plaka zum Tavernenviertel, das in allen gesellschaftlichen Schichten gleich beliebt war.

Eigentlich könnte man sagen, dass Plaka aus einer einzigen Taverne besteht: Die Tavernen reihen sich lückenlos aneinander, sogar die Treppen werden für Tische und Stühle der Tavernen genutzt. Es ist ein Touristenviertel mit Souvenirläden und Lokalen mit griechischer Küche und mit Fastfood. Aber auch mit hervorragenden Eis-Cafés 🙂

 

 

 

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Ein Kommentar

  1. Zur Erinnerung… Auf den Fotos sieht man auch das Akropolis Museum .. sehr schön… den Turm der Winde… grosse und kleine Mitropolis Kirche… Römische Agora… Hadrians Tor.
    Nicht zu vergessen.. das gute Mittagessen in dem vegetarischen Restaurant Avocado.
    Uschi

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