Athen – Tag 3

Bevor wir heute – am 3. Tag in Athen – eine weitere Stadtbesichtigung angehen konnten, musste Chico erst mal zum Frisör. Frisöse Uschi gab sich alle Mühe 🙂

Chico beim Frisör

Zuerst fuhren wir zum Syntagma-Platz, der seit der Revolution 1843 „Platz der Verfassung“ heißt. Hier wurde 1838 das Schloss für König Otto I. gebaut, das seit 1935 als Parlament dient. Jede volle Stunde erfolgt eine Wachablösung, sonntags sogar eine Wachparade:

Dann ging es weiter zum Kolonáki-Platz, das Nobelviertel von Athen. Hier rund um den Platz haben sich exklusive Schmuckläden und Kunstgalerien niedergelassen und auch dieser Bäcker, der tatsächlich noch von Hand backt, und uns ganz leckeres Dinkelbrot verkauft hat

Dinkel-Bäcker

Den schönsten Blick über Athen hat man vom 277 m hohen Gipfel des Lykavittos. Wir mussten zuerst viele Treppenstufen hoch steigen, um die Standseilbahn zu erreichen. Die zweiminütige Fahrt im steil ansteigenden Tunnel verläuft komplett im Berg. Oben angekommen: ein Aha-Erlebnis. Man schaut auf die Akropolis, das Häusermeer und die umliegenden Gebirgszüge. Der Blick geht bis Piräus und zur Insel Ägina. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, hat Athen rund 700.000 Einwohner. Aber mit den Randgebieten 4 Millionen. Toll, diese Aussicht von hier oben….

Mit der Metro ging es dann weiter nach Piräus, also zum Hafengebiet. Die Stadt präsentiert sich mit einer Mischung aus betriebsamen Hafen und geschäftigem Leben. Es liegen gaaanz viele große Fährschiffe und Kreuzfahrtschiffe vor Ort. Weil es hier nicht so schön ist, sind wir weiter nach Mikrolimano gefahren, ca. 2- 3 km weiter. Es liegen wirklich riesige Yachten vor Anker

und nicht nur eine Hand voll. Hunderte oder tausende…. Und was für Klopper!!! Mir fällt dazu nur ein: armes Griechenland… 🙂

Am Hafen von Mikrolimano – hier merkt man das urbane Leben und die besondere Atmosphäre – befindet sich eine Taverne neben der anderen. Ein toller Ort, der zum Verweilen anregt

Nun beenden wir unsere Athen-Besichtigung. Eine tolle Stadt, die alles zu bieten hat. In den inneren Stadtkernen sieht man keinen Müll. Viele Balkone sind begrünt. Viele Straßen bzw. Gassen sind bepflanzt, ganz oft mit Schatten spendenden Bäumen, zum Teil mit Orangen-Bäumen, die rechts und links der Straße nur darauf warten, gepflückt zu werden. Allerdings gibt es auf den Zufahrtsstraßen vom Campingplatz zum Zentrum viele Schrott-Immobilen, viele Geschäfte stehen leer und vieles ist einfach herunter gekommen….

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.