Bigfork (Montana)

Wir haben uns ungern von Missoula getrennt, denn Missoula hat uns sehr gefallen.

Bei der Abreise merkten wir, dass die Wasserpumpe im Wohnmobil nicht mehr funktioniert. So ein Mist. Also sind wir zu Bretz/Missoula  gefahren, der – laut seiner Werbung – größte RV-Händler von Montana, Idaho, Ost-Washington, Wyoming sowie Süd- und Nord-Dakota.

Nur: einen Werkstatt-Termin gab es erst für Ende nächster Woche. Noch mal Mist. Also sind wir weiter gefahren nach Bigfork, 226 km nördlich.


Bigfork ist ein kleiner Ort, kaum 4.500 Einwohner, mit einer sehr schönen kleinen Innenstadt.

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Eigentlich kann man Innenstadt nicht dazu sagen, sondern nur eine Straße, die sich „Down-Town“ nennt.

Dort fand an diesem Wochenende ein Fest statt: Chalk and Rock, also Straßenmalerei mit Kreide und Live-Musik. Es war schon beachtlich, was so einige Kreide-Künstler auf die Beine bzw. auf den Asphalt gebracht haben:

Heute war das Wetter fantastisch. Gestern noch war es etwas bewölkt, aber es war nicht kalt. Dabei sind wir hier auf rund 900 Höhenmeter.

Gestern haben wir in Bigfork die Malerin Diana Neville Knowles kennen gelernt, die uns deshalb faszinierte, weil sie Bilder malt, die wie fotografiert aussehen. Wir haben uns lange mit ihr unterhalten. Sie malte gerade einen Colli von einem Foto ab. Es soll ein Geschenk zu Weihnachten werden für einen Freund, der seinen Colli vor ein paar Wochen nach vielen Jahren verloren hat…

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Diana erzählte uns einiges über die Stadt, und auch, wo man gut essen kann. Zum Beispiel im Pocketstone Cafe, schon ab 6 Uhr morgens geöffnet und mit einem hervorragenden Frühstück.

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 Wir waren nicht um 6 Uhr dort – obwohl das für mich eine gute Urzeit ist – sondern um 11:30 Uhr. Das für uns 2. Frühstück war so opulent, dass wir bis zum Abend nichts anderes brauchten.

Und wie ging es mit der Wasser-Pumpe weiter?

Walter, ein Service-Techniker von „Gottes Gnaden“, hat die Pumpe auseinander gebaut, alles wieder eingebaut, und schon lief die Pumpe wieder… 🙂 Werkstatt-Besuch also nicht mehr erforderlich.

Ja Olaf, auch ein „Koofmich“ hat mal helle Momente 🙂

 

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