Bremerhaven



 

Während die Uschi mit den Enkelkindern Marlene und Melina für 5 Tage „Urlaub“ auf einem Ponyhof im Sauerland macht, bin ich mit der Keksdose nach Bremerhaven gefahren, ca. 250 km von Lemgo entfernt. Das ist nun schon mein 3. Aufenthalt in Bremerhaven. Die Stadt finde ich einfach klasse. Es gibt viel zu sehen und viel zu unternehmen. Und Orte mit maritimen Flair interessieren mich immer…

Wie zuletzt 2010, bin ich zum Stellplatz  an der Doppelschleuse gefahren. Dieser Stellplatz liegt sehr stadtnah. Mit dem Rad ist man in wenigen Minuten in der Innenstadt bzw. am Neuen Hafen. Das Klimahaus war 2010 noch im Bau. Wenn ich das nächste Mal nach Bremerhaven komme, werde ich mit der Uschi das Klimahaus gemeinsam besuchen.

Das Wetter war – um es mit einem Wort zu sagen – traumhaft. Mit dem Ebike habe ich viele Kilometer abgeradelt. Total interessant war wieder, wie viele Autos in Bremerhaven verladen werden. Mit dem Rad konnte ich ganz nah an die Verladestationen heranfahren.

Bremerhaven ist der größte „Parkplatz“ der Welt. Hier stehen rund 120.000 Fahrzeuge, meist Pkw, aber auch LKW, Wohnmobile, Baufahrzeuge und vieles mehr. Die Fahrzeuge werden auf riesige Schiffe verladen, die zu allen Kontinenten fahren. Das Autoterminal verfügt über eine Gesamtfläche von drei Millionen Quadratmetern. Der Gesamtwert der Fahrzeuge beläuft sich bei voller Auslastung auf etwa 3,6 Milliarden Euro.

Auf dem Weg zu der Autoverladestelle bin ich auf der „Letzten Kneipe vor New York“ aufmerksam geworden und habe dort kurz Rast gemacht. Der Treffpunkt Kaiserhafen – wie die Gaststätte offiziell heißt – ist eine Gaststätte mit maritimer Atmosphäre, die zugleich als Seemannskneipe und als Restaurant auftritt. Die selbst ernannte und auch unter diesem Namen populäre „Letzte Kneipe vor New York“ wurde als Anziehungspunkt für Touristen weit über die Grenzen der Seestadt hinaus bekannt und war bereits Schauplatz mehrerer Fernsehproduktionen. Das Restaurant, das „gleichzeitig eine der längsten Theken Bremerhavens aufweist“, gilt als „eine der urigsten Kneipen an der ganzen Nordseeküste“ (Die Welt)

 

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