Buenavista del Norte

Heute haben Hartmut und ich einen Ausflug in den Nordwesten der Insel Teneriffa unternommen, und zwar sind wir über das Bergdorf Masca nach Buenavista del Norte gefahren. In einem Reiseführer wird von einem Juwel gesprochen, was nachvollziehbar ist, denn Buenavista liegt in einer Region, die gekennzeichnet ist von Ruhe, schroffen Bergen, des wilden Atlantiks und einer der schönsten Landschaften der Insel. Buenavista hat keine 5.000 Einwohner, dafür aber traditionelle Häuser und ist vom Tourismus überhaupt noch nicht vereinnahmt worden. 

Und Buenavista hat einen Golfplatz, ich meine sogar, den schönsten Golfplatz auf Teneriffa. Er liegt direkt am Meer und wurde von dem bekannten spanischen Golfer Severiano Ballesteros gestaltet und fügt sich perfekt in die umliegende Landschaft ein. 

Nicht vergessen darf man in Buenavista die Konditorei El Aderno, die – ähnlich wie die Bäckerei und Konditorei „100% Pan“ in Playa San Juan – ihre Kunden mit süßen Köstlichkeiten verwöhnt. 

Mit dem Bus der Linie 369 ging es dann weiter nach Punta de Teno. Punta de Teno liegt am westlichsten Punkt der Insel und befindet sich 10 Kilometer von Buenavista del Norte entfernt. Die Gegend entstand durch in das Meer fließende Lavaströme, die dann dort erkalteten und schließlich erstarrten. Die Küste hat sehr steile Klippen in einer bergigen Landschaft. Und fast schon majestätisch ragt der Leuchtturm mit seiner Höhe von etwa 20 m hervor. Die Zufahrtsstraße ist von montags bis freitags von 10:00 bis 19:00 Uhr (in den Sommermonaten von 09:00 bis 20:00 Uhr) gesperrt. Samstags und sonntags sogar die ganze Zeit gesperrt. Während der Sperrzeiten darf man mit seinem eigenen PKW die schmale Küstenstraße nicht nutzen. Der Linienbus (Linie 369) verkehrt für 1 € pro Fahrt und Person im Stundentakt. Die Fahrt geht am Busbahnhof von Buenavista los und führt auch dort hin wieder zurück.

Weiter ging unsere Fahrt nach Los Silos, dort in die Bodeguita de Gema, denn am späten Nachmittag kam der Hunger auf. Uns wurden Speisen serviert, die nicht nur lecker waren, sondern auch optisch zu überzeugen wussten. Das Auge isst ja bekanntlich mit, das Preis- Leistungsverhältnis war absolut ok 🙂

 

 

 

 

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