Canyonlands Nationalpark – Utah

Der Canyonlands Nationalpark (CNP) wirkt auf faszinierende Art schroff und abweisend.

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Er ist alleine schon wegen seiner Lage fern jeder Haupt-Verkehrsstrecke weitaus weniger erschlossen – und somit auch weniger besucht – als die anderen NP, die wir vorher gesehen haben.

Aber der CNP über einen bestimmten Reiz aus. Es sind einerseits die weiten Blicke, die man hat, und andererseits das Erstaunen über die vielen tiefen Schluchten, die man von oben einsehen kann.

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Der NP ist mit seiner Größe von rund 1.400 qkm sogar für amerikanische Verhältnisse unsagbar groß. Das sind zwei Drittel der Größe der Insel Teneriffa.

Der CNP wird in drei verschiedene Gebiete eingeteilt:

  • The Island in the Sky
  • TheNeedles
  • The Maze

Diese drei Gebiete werden durch die Flüsse Green River und Colorado River getrennt. Es gibt keine Brücken im NP. Hauptanlaufstelle für „normale“ Touristen ist The Island in the Sky, wo wir gestern auch waren. Will man z. B. zu The Needles, dann muss man große Umwege in Kauf nehmen.

Das Gebiet The Maze ist ein Labyrinth aus in allen Farben leuchtenden Felsformationen und tiefen Schluchten. Diese Region ist allerdings sehr schwierig zu erreichen und daher kaum erschlossen. Gut für die Natur 🙂

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher zum Dead Horse Point State Park eingelegt. Dieser kleine State Park grenzt unmittelbar am CNP. Warum man diese beiden Parks nicht zusammen gelegt hat, ist mir ein Rätsel.

Grundsätzlich gab es dort nichts anderes zu sehen, als im CNP:

Die heutige Fahrt von Green River nach Moab war nur 68 km lang:


Wir sind nun für 3 Tage auf dem Campground Arch View Resort, ca. 10 km vor dem Ort Moab. Der Camping-Platz liegt zwar an der Landstraße, die Stellplätze jedoch nach hinten, so dass es nachts sehr ruhig ist. Auch tagsüber ist es ruhig, denn der Campground ist nicht ausgebucht. Er kostet 44 US$ pro Nacht. Full-Hook-Up und gutes Internet. Da der Pool geschlossen ist, dürfen wir den Pool von einem anderen Campground dieser Gruppe nutzen.

 

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Ein Kommentar

  1. Ich muss mich mal wieder zu Wort melden. Bisher hat uns in jedem National Park etwas zum Staunen gebracht. Ich persönlich finde aber besonders die Canyons, in denen ganz tief unten ein River Furchen zieht, unbeschreiblich schön.

    Die Weite und die Größe lassen mich immer erkennen, wie klein und winzig wir sind. Die Natur ist alt und groß und zum Glück immer noch da !

    Canyonlands gehört auf jeden Fall zum MUSS !!

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