Carlsbad und Oceanside

Carlsbad? Den Namen kennt man als Europäer doch! Aber was war noch einmal damit?

Im Jahre 1882 entdeckte hier John Frazier eine Mineralquelle, später wurde entdeckt, dass das Wasser chemisch ähnlich dem Wasser von Karlsbad in Böhmen ist und man benannte den Ort 1889 in Carlsbad um (früher Agua Hedionda). Die Quelle gibt es in der Stadt bis heute und man kann Wasser aus einer Fontäne dort kosten.

Die Nachbarstadt ist Oceanside. Der Pier ist mit fast 600 Meter der längste Pier an der Westküste der USA. Sonst also nicht viel, über das man berichten könnte. Außer: Kilometerlange Strände mit schönen Häusern, die scheinbar zu dieser Zeit ganz überwiegend leer stehen.  Es ist also ruhig hier an den Stränden. Nur wenige Strandläufer und die Pelikane ziehen hier ihre Runden.

Die Einwohner sagen hier: May gray. Das soll heißen: im Mai ist der Himmel oft bewölkt, also grau, was sich gegen Mittag auflöst. Dann kommt die Sonne durch und bleibt bis zum Abend.

Hier an der Küste fährt man wieder auf der „Historic 101“, das ist die Bundesstraße 101, die von San Diego bis hoch in den Bundesstaat Washington verläuft, ca. 2.500 km lang.

Beim Einkauf im Walmart begrüßte uns am Eingang eine hübsche Dame mit dem Schild in der Hand: Free hugs (kostenlose Umarmung). Kann man sich so etwas entgehen lassen?

 Übernachtet haben wir in der Vista Elks Lodge, 23 US$ die Nacht.

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