Castle Drogo – Devon

Castle Drogo - Devon

Castle Drogo – Devon

Castle Drogo ist das letzte Landschloss, das in Großbritannien gebaut worden ist. Es liegt in der südwestenglischen Grafschaft Devon in der Nähe der Ortschaft Drewsteignton.

Der Geschäftsmann und Gründer der Home and Colonial Stores, Julius Drewe, hat mit dem Bau 1910 begonnen, es aber nie ganz vollendet, 1930 ging das Geld aus. Das Herrenhaus besteht vollständig aus Granit. Stilistisch lehnt sich die Architektur an Burgen des Mittelaltersund der Tudor-Zeit an, verbunden mit zeitgenössischen Stilelementen.

Zum Schloss gehört ein schöner Garten, der in deutlichem Kontrast zu der Landschaft am Rande des Dartmoors steht. Die Bepflanzung besteht aus Rhododendron und Magnolien sowie Staudenrabatten. Zur Gartenanlage gehört ein Rosengarten, ein Garten mit Ziersträuchern sowie ein großer, kreisrunder Rasenplatz für Croquet.

Der Besitz gehört seit 1974 dem National Trust und war das erste Anwesen aus dem 20. Jahrhundert, das von der Stiftung erworben wurde. Seit 2012 wird das Schloss einer dringend notwendigen Sanierung unterzogen, um den Einbruch von Wasser durch das Dach und durch die Fenster zu beheben. Das Schloss ist durch den Wassereintritt in seiner Sicherheit gefährdet und hätte ansonsten für die Öffentlichkeit geschlossen werden müssen.

Der National Trust finanziert die Baumaßnahmen unter anderem durch den Verkauf von Teilen des Daches, aber auch von der National Lottery fließt Geld in den Erhalt des Bauwerks.

Aber auch Bauarbeiter, die ehrenamtlich und kräftig mitarbeiten, tragen zur Erhaltung des Bauwerkes bei:

 

Im Rahmen der Sanierung wurde die Ausstellung im Schloss umgestaltet und statt wie bisher einer realistischen Ausstattung der Räume wird nun die Geschichte des Gebäudes in szenischen Installationen gezeigt. Die Arbeiten, während denen das Schloss weiterhin zugänglich ist, werden voraussichtlich bis 2018 andauern.

Castle Drogo zählt heute mit ungefähr 120.000 Besuchern jährlich zu den meistbesuchten Schlössern in Devon und Cornwall.

 


Die anderen schönen Fotos werden wir im nächsten Bericht zeigen…

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1 Antwort

  1. Helmut Kipp sagt:

    Finde ich ja nett von Dir dass Du zumindest fototechnisch ehrenamtlich mit geholfen hast. Restaurationen sind teuer u. brauchen viel Zeit. Habe ich ja auch in Potsdam letztes Jahr gesehen wo einige Sehenswürdigkeiten auf Jahre nur von außen besichtigt werden können.

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