Chester –

Wir haben Liverpool am 03.07. verlassen und einen Stellplatz südlich der Stadt aufgesucht und sind am Morgen des 04.07. nach Chester gefahren. Bis zum Stellplatz in Wales waren es 138 km. Wie hügelig es hier ist, kann man an der nachfolgenden Grafik gut abschätzen: 

 

Chester ist eine Stadt im Nordwesten Englands nahe der Grenze zu Wales. Die historische Hauptstadt liegt nördlich des Flusses Dee und zählt zu den am besten erhaltenen ummauerten Städten des Landes. Besonders erwähnenswert sind die fast 1000 Jahre alte Kathedrale und die Stadtmauer.

Aber es gibt noch eine weitere Besonderheit, die Chester zu einer der sehenswertesten Städte Nordenglands macht: die Fachwerkarkaden an den Geschäftsstraßen in der Innenstadt. The Rows heißen die zweigeschossigen Arkadengänge an den vier Hauptstraßen in der Stadtmitte. Man vermutet, dass diese ungewöhnliche Konstruktion in Zusammenhang mit dem Brand von 1278 und dem späteren Wiederaufbau steht. Überdachte Wege sind in England trotz des feuchten Klimas eine Seltenheit. In Chester kann man nicht nur auf der Straßenebene geschützt einkaufen, sondern auch auf der ersten Etage. 

Chester bietet die in England einzigartige Möglichkeit, einen kompletten Rundgang auf einer mittelalterlichen Stadtmauer durchzuführen, was wir gerne gemacht haben. 

Total erstaunt hat und die Kathedrale. Sie gehört zwar nicht zu den größten des Landes, aber trotzdem wirkte sie auf uns riesengroß. Man könnte einen Kompass gebrauchen, um sich zu recht zu finden. Für uns gut vorstellbar, dass hier Historienfilme gedreht werden könnten. 

Am späten Nachmittag sind wir dann nach Nord-Wales zu einer Farm gefahren, wo 5 Wohnmobile abgestellt werden können. Umgeben von grünen Hügeln genießen wir die Ruhe auf diesem Bauernhof. Der Stellplatz bietet alles: gutes Internet, Dusche, WC und  Entsorgungsmöglichkeiten. Das alles für 15 GBP pro Nacht. 

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