Cluj-Napoca Tag 2

Nun bin ich 2 Tage in Rumänien und folgendes ist mir aufgefallen:

die Straßen/Städte sind sehr sauber, man sieht fast keinen Müll herumliegen, obwohl man keine Straßenkehrer sieht. Vielleicht arbeiten die nachts? In Oradea zum Beispiel sah ich am Ufer alle 15 Meter einen Papierkorb… auch hier in Cluj findet man überall Papierkörbe….das ist in Griechenland sehr oft anders 🙁

alle, die ich bisher angesprochen habe, waren bisher sehr freundlich zu mir und sprechen Englisch. Ob jung, ob alt. Mein Nachbar auf dem Campingplatz sagte mir, dass es u. a. an den Filmen liegt, die im Fernsehen aus USA und England gezeigt werden. Die waren und sind nicht synchronisiert, sondern mit rumänischen Untertiteln versehen. So wurde man mit der Sprache schnell vertraut. Darüber hinaus ist schon seit 1965 Englisch in den Grundschulen eingeführt worden.

das Preisgefüge ist für die Produkte, die ich bisher gekauft habe, geringer als in Deutschland. Diesel kostet zwischen 1,13 und 1,20 EUR/Liter. Weiteres Beispiel: Sojadrink bei Lidl kostet hier 0,75 EUR, in Deutschland 0,99 EUR. Obst und Gemüse erheblich preiswerter….

in den Einkaufszentren trifft man auf alle Namen, die man auch in Deutschland kennt: Lidl, Aldi, Penny, Kaufland, H+M, C+A, usw. Ich habe ein Einkaufszentrum von Carrefour besucht. Riesengroß. Es kann mit jeder amerikanischen Shopping-Mall mithalten. Und: sonntags geöffnet.

Heute habe ich die Altstadt bzw. Innenstadt besichtigt. Wie ich schon im Vorbericht erwähnt habe, war ich vor 50 Jahren hier. Ich kann mich aber an nichts erinnern, ich habe nichts wiedererkannt….

Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und Parks, die zu besichtigen es lohnt. Insbesondere gefallen mir die orthodoxen Kirchen, ich bin immer ganz begeistert von deren Architektur:

Zwischen 1923-1933 wurde diese Kathedrale erbaut und im Beisein des Königs geweiht. Der mächtige weiße Bau im byzantinischen Stil steht für das gewachsene Selbstbewusstsein der Rumänen nach dem Anschluss Siebenbürgens an Rumänien. Allein die Kuppel ist 40 m hoch – und weithin sichtbar.

Und dann das Theater, wunderschön, auch innen:

Das Theater in schönem Siebenbürger Barock hat der in Böblingen geborene Architekt Johann Eberhardt Blaumann 1774-1785 konzipiert. Im Innenhof findet man römische Gottheiten. Im sehenswerten Museum ist rumänische, internationale und siebenbürgische Kunst der letzten 600 Jahre ausgestellt.

Die Altstadt von Cluj befindet sich in einem Kessel, die umgeben ist von großen Wohnhäusern, teils noch Plattenbauten, zum Teil auch Neubauten. Und es wird fleissig weiter gebaut, auf Zuwachs ist man hier vorbereitet.

Auch der Friedhof wird erweitert. Die Gräber haben Grabsteine mit Beschriftungen, wie man sie mehr oder weniger bei uns in Deutschland kennt. Aber fast alle Gräber sind ganz bedeckt mit einer Betonplatte. Na ja, es scheint hier üblich zu sein. Jedenfalls erleichtert es einerseits die Grab-Pflege und andererseits wird die Wiederauferstehung damit schwieriger 🙂

Und dann das letzte Foto unten, das ist Royal, der „Wachhund“, der auf dem Campingplatz zu Hause ist und jedem Fremden eine Pfote gibt. 

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